Freitag, 31. Dezember 2010

In-Einander-Greifen

Von Herzen wünsch ich euch ein Jahr voll mit Freude und Liebe.
Ein Jahr, das zu Herzen geht und euch in eure Mitte führt.
Dorthin, wo wir uns in Liebe und Respekt begegnen, Du Dir und Ich Mir.

Heute war ein langer Tag.
Wie das letzte Jahr ein langes, volles war.
Ein Spiegel.

Ein Lied dem Jahr 2010

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Ansteckend :-)))

Ist schon eine Zeit her, da hab ich das bei unserer Gabriela gefunden.
Noch einmal von Herzen lachen dieses Jahr?
Los gehts!

Dienstag, 28. Dezember 2010

So soll es sein..

...so kann es bleiben.
Bewegt vom Leben.
Mit schwingendem Herzen.
;-)

Gedanken

Verdammt!
Dazu, keine Worte zu finden.

Nicht die Richtigen.

Viel zu viele Worte, die heraus drängen, gesagt, gesprochen, geschrieben werden wollen.
Worte, die fliessen, nein, ausbrechen.
Und das Wesentliche verdecken?
Den Zugang zur Wahr-heit ze(rr)-reden?

Himmel, hilf!

Müssen alle Gedanken zum gesprochenen Wort werden?
Wenn ja.... wie schaff ich das ????
Wenn nein... wann kommt die Stille?

Montag, 27. Dezember 2010

Neuzugang zur Sonnenschein-Kuscheltier-Armee

Dieser kuschelige Bär möchte gerne mit dabei sein!
Mit seinen langen Armen und Beinen kann er jeden, der meint, unsere Kinder wären ohne Wert, solange umarmen, bis ihm die Liebe einschießt!
Bis sein Herz übergeht vor Freude und die Lust am Leben und am Lieben ihn überwältigt!

Sein Platz ist bei der Sonnenschein-Armee, dort gehört er hin!

Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnacht

Was für ein Tag!
Die Zubereitung des Weihnachtsessens ist mir eine Freude!
Aber dann alles gleichzeitig auf den Tisch zu bringen, in meiner winzigen Küche....schwierig!
Aber es gelang!
Die Tischtücher, die ich mir von den Großeltern ausgeborgt hatte, waren viel zu klein. :-)
So bin ich, eine Chaotin!
Aber auch ohne Tischtuch waren alle froh und entspannt.
Und warten aufs Essen ;-)
Ausser Noah!
Der war so was von nervös!!!
Mein sensibler Junge war wirklich von der Rolle und stand kanpp vorm Kollaps! ;-)
Das Christkind hat ein tolles Dreirad für Jonathan gebracht! Eines, das mitwächst mit unserem Buben.


Und endlich, endlich! Eine funktionierende Autobahn für unseren Noah!!!

Wir haben schon schlechte Erfahrungen gemacht mit diversen Bahnen!
Aber die ist super!



Und wer war wohl das müdeste Kind?
:-)))
Die letzten Tage dieses Jahres.
Es war ein gutes, ein gesundes Jahr.
All die Fäden, die zu unserem Jetzt führen, all die Menschen, die dieses Jahr begleitet haben.
Es gingen Dinge verloren.
Ja, auch Freunde.
Aber vor allem gingen Ängste und Vorstellungen verloren.
Ich vertrau auf den Moment und sehe dieses Vertrauen so oft bestätigt und erfüllt.

Und so freu ich mich auf das nächste Jahr, bin voller Erwartung und Vorfreude.
Und hab die Gewissheit, dass wir einfach alles schaffen.
Gutes Gefühl :-)



Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnacht, euch allen

Ihr Lieben!
Ich hab ein sehr schönes, inniges, erfüllendes Gefühl in mir.
So einen wärmenden, glatten Stein.
Ich freu mich auf Gemüse schälen, Suppe kochen und darauf, ein Festessen zuzubereiten.
Ich freu mich auf meine Großeltern und Erichs Mutter.
Darauf, dass Noahs Nervosität abklingt (!) und auf Jonathans Gesicht, wenn der Christbaum erstrahlt.
Auf meine Schwester, meine großen Töchter, auf meinen Mann.

Viele, viele Gedanken an euch hab ich, meine Freunde.
An die vergangenen Monate, in denen wir uns begleiten und gegenseitig beistehen durften.
Wie oft ihr für mich da ward und wie oft ich bei euch zu Besuch sein durfte.

Von ganzem Herzen wünsche ich euch Weihnachten, dass euch reich an Gefühlen macht und in eurem Inneren beschenkt.
Dass ihr Freude auf die Gesichter eurer Liebsten zaubert und dieses Gefühl mit in das neue Jahr nehmen dürft.
Dass ihr eure Lieben, die nicht bei euch sein können, strahlend in euren Herzen tragt.

Ihr seid mir ein so großes Geschenk.
Frohe Weihnachten!
Barbara

Dienstag, 21. Dezember 2010

Er läuft!!

video
Profi-Filmer werden wir keine mehr...aber was solls ;-)

Montag, 20. Dezember 2010

Jonathans Weihnachtsgeschenk an seine Familie

Unser Junge macht seine ersten Schritte!!!
An einer Hand gehalten läuft er zügig durch die Wohnung und frei schafft er schon vier gute, sichere Schritte.
Man merkt auch, welche Freude er selber an dieser neuen Perspektive hat, wie stolz er auf sich ist.
Ist aber auch jedesmal ein großes Geschrei und Getue, wenn er uns sein neues Können präsentiert!
Er wundert sich höchstens, wenn Mama ein bisschen komisch wird und Pipi in die Augen kriegt ;-)
Wieso strahlt sie so, wenn sie weinen muss???
Jeder Versuch, ein Video zu machen, schlug bis jetzt fehl...aber ich arbeite daran!!!
Gerade weiß ich nicht mal, welcher meiner Töchter ich den Fotoapparat geborgt habe!

Habt noch schöne letzte Tage im Advent!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Barmherzigkeit

Jeden Sonntag, nach der Arbeit beim Bäcker, setz ich mich hin und höre auf Ö3 "Frühstück mit Barbara Stöckl".
Heute war es besonders.
Ein Krieger des Lichts.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ein bisschen, nur heute......

Gerade kommen wir von lieben Freunden.
Die Beiden haben einen fast 1jährigen Sohn und es war bezaubernd, den Buben zu erleben.
Dieses Wissen, diese Vertrautheit um seine Entwicklung.
Ich weine heute noch ein bisschen, morgen ist es wieder gut.
Noch ein bisschen Schmusen mit meinem besonderen Baby.
Manchmal darf man auch traurig sein, nicht wahr?

Montag, 13. Dezember 2010

Familie

Damals.
Meine Mutter und ihr Schwester
Das älter Mädchen ist meine Mama.
Damals war noch vieles anders. was man sich so unter Kindererziehung vorgestellt hat.

Und Heute.
Es gilt Wege zu gehen.
Mutig und zuversichtlich.
Unbeirrbar.
Hab euch lieb

Sonntag, 12. Dezember 2010

Für unsere Sternenkinder

Für Mirjam, Jana und Mia.
Für Matthias, meinen Bruder.
Für all die vielen Kinder.
Und  für die Väter und Mütter, die zurück blieben.
Eine Lichterkette rund um den Erdball.
Es brennen unsere Kerzen, unsere Gedanken sind bei euch.
Wie das wohl wäre, kleiner Bruder?

Dienstag, 7. Dezember 2010

Winterspaziergang

Selbstgemacht!!! ;-)
Eine Kiste auf die Rodel geschnallt, den Fellsack mir unserem Jungen hineingesteckt, und los gings!!
Jonathan war sehr, sehr beeindruckt!


Mein allerbester Ehemann, meine wundervollen Söhne, ich und unser toller Hund...so gingen wir heute durch den verschneiten Wald. Mir hat das so gut getan!
Ein so schöner Ausflug, ein so schönes Besinnen auf das, was wichtig ist.
Ich bin ein sehr glücklicher Mensch, wenn man mich nur lässt.

Erinnerungen

Als Teenager hab ich mal dieses Lied "geschenkt" bekommen.
Heute geb ich es zurück.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Samstag, 4. Dezember 2010

Krampus-Umzug


Also, zu meiner Zeit waren die Krampusse nicht so gruselig!!!
Noah war überaus beeindruckt und Jonathan....nichts wie weg!!
Er hat sich echt gefürchtet, wir haben uns dann abgewechselt, sind mit ihm in einer Gaststätte geblieben.
Und die Musik dazu fand ich spannend.





Donnerstag, 2. Dezember 2010

Unser Beitrag zur Sonnenschein-Armee


Großvater Bär und Jonathan
Die beiden unterstützen sich, denn sie haben es  nicht immer leicht.
Ihnen wird ganz oft das Recht auf ein selbstbestimmtes, glückliches Leben abgesprochen.
Man nimmt sie nicht für voll, da sie sich in unserer schnellen und leistungsorientierten Welt nur schwer zurecht finden, da nicht reinzupassen scheinen.
Dabei können wir sovieles von ihnen lernen, wenn wir nur versuchen, die Welt mit ihren Augen zu betrachten, ein bisschen bedächtiger mit unserem Leben umgehen, und uns erlauben, sich auf den Moment einzulassen.

Darum schließen wir uns der Sonnenschein-Armee an.
Es ist ein so wert-volles Gefühl, nicht allein zu sein, im  Austausch miteinander zu stehen.
Danke, liebe Elisabeth.

Abendspaziergang


 Unsere Stadt ist heuer besonders schön.

 Gestern hab ich mir mal nur meinen Großen geschnappt und wir haben mit dem Hund eine schöne Runde gedreht.

Beim Konditor hab ich 18 € gelassen!
Lauter Wunderbar-keiten :-)
Ich geh da übrigens nicht zu der Firma, für die ich arbeite ;-)
Zusammen mit Noah hab ich endlich unser Wohnzimmer weihnachtlich geschmückt und dann gabs ein feines Abendessen mit beiden Töchtern und meinen Söhnen. Ich mag das!

Erich kommt heute zurück, auch das mag ich!!! ;-)))

Meinem Großvater geht es soweit gut.
Seine Hauptsorge gilt nach wie vor seiner Frau, es war wunderschön mitanzusehen, wie glücklich er ist, wieder an ihrer Seite sein zu dürfen!

Morgen muss er zur Wundkontrolle ins KH, dann werden wir weitersehen.
Meine Mutter hat ein Treffen mit der Volkshilfe organisiert, und das Drama ist, dass es unwahrscheinlich ist, dass die beiden zusammen einen Heimplatz  bekommen werden.
"Das hätte vor Jahren stattfinden müssen." so die Antwort.
Ich mag das nicht glauben und wäre froh, wenn ihr mir da weiter helfen könntet.
Die beiden zu trennen, das ist unmöglich.
Das wird der Tod tun.
Er wird sie auch wieder vereinen.
Wenn es Zeit ist.
Das zu ahnen, zu wissen, fühlt sich so gut und richtig an.

Nun kommt jeden Tag für eine Stunde eine Dame zu meinen Großeltern, die sich um die beiden kümmert.
Natürlich werden meine Schwester und ich für unsere Großeltern dasein.
Aber die Nächte, die vielen übrigen Stunden!
Opa mußte schon 2mal die Rettung rufen, weil Oma gestürzt war und er ihr nicht hochhelfen konnte.
Einmal ist er gar auf die Strasse gegangen und hat Passanten um Hilfe gebeten!
Das macht uns große Angst und Sorge!

Die ganze Familie zieht an einem Strang, anders ist das nicht möglich.
Zusammen und stark, zuversichtlich und in Liebe.
Wir werden einen Weg finden.

Montag, 29. November 2010

video
Mein Kraftspender.
Meine Familie.
Meine Konzentration.
Mein Leben.

Dinge, die alles auf den guten und richtigen "Augenblick" richten.
Die mich lächeln lassen.
Meine Schwester hat mir mal gesagt, dass, wenn man lächelt, man nicht in der Lage wäre, schlechte Gedanken zu haben. Man begibt man sich auf die Suche nach einem Lächeln, sieht genau hin, "ver-ewigt" es.
Solche "Blicke" geben mir soviel Kraft und Zuversicht.

Heute kommt mein Großvater aus dem KH.
Meine Mutter ist aus Spanien gekommen, hat meine Tante abgewechselt und meine Schwester und ich sind nachmittags auf ein paar Stunden da.
Dieser Zusammenhalt ist ganz wichtig und sehr schön.

Ich hab mir sehr gewünscht, noch einmal eine Chance zu bekommen.
Die letzten Jahre....ich war für meine Großeltern nicht wirklich da.
In meinem Leben ist doch einiges passiert, vieles davon hat mich bewußter werden lassen. Und trotzdem hätte ich fast versäumt, meinen Großeltern zu zeigen, wie wichtig sie mir sind.
Ihnen Jonathan vorzustellen!
Sie wissen nicht, das Jonathan das DS hat.
Glaube ich.
Als er geboren wurde, sollte ich nichts sagen.......
Ich hab mich daran gehalten, doch ich möchte das nicht mehr.
Ich werde ihnen meine Familie zeigen :-)
Werde ihnen Jonathan zeigen.
Werde den Frühling noch einmal einziehen lassen.

Donnerstag, 25. November 2010

Bewegung

Bewegung entsteht.

Klarheit verlangend, begehrend, brauchend, unaufhaltsam, immer gegenwärtig

Fallen lasse in Zuversicht, in Vertrauen.
Zulassen wollen.
Ge-Fangen werden, immer schon, verstrickt im Netz der Nicht-Erreichbarkeit. Der Un-Nähe.
Der Un-Zulänglichkeit.
Nie genug.

Müde und traurig,
ermuntert und froh.
Resignierend und hoffnungsvoll.


Ein Wechselspiel, komprimiert auf wenige Tage.

A Beuschl und a Bier ;-)

Das war ein Tag gestern!!
Nachmittags sind wir zu meiner Großmutter und unserer Tante gefahren. Meine Schwester, meine Tochter Anna, Jonathan und ich.

Nun, alle warm angezogen, im Gänsemarsch durch den engen Flur....Tür zu, Schlüssel in der Wohnung.

Mein Alptraum.
Nicht in mein Daheim zu können macht mich verrückt.
Wir waren eh schon spät dran und hatten einen ordentlichen Weg vor uns.
Und keine Ahnung, wann wir zurück kommen würden, was sag ich dem Schlüsseldienst???
Der gute Mann war 30 Minuten später da und ich um 75€ ärmer ;-)
Aber froh!

Die Fahrt war echt ok, Jonathan liebt übrigens U-Bahn fahren und war ganz begeistert :-)
Meine Anna blieb dann bei ihrer Urgroßmutter und der Rest der Familie ging ins KH zu Großvater.
Wie die Hühner sind wir da herumgelaufen!
Haben uns angestellt, um zu erfahren, wo wir Opa finden....und eher genervte Angestellte vorgefunden, die mit uns so gar nichts anfangen konnten ;-)
Wir hetzen um die Ecke...und wer steht da, kommt von einem Beuschel und einem kleinen Bier????
Der Opa!!! :-))))
Jetzt noch muss ich lachen, und ein bisschen weinen, bei dieser Erinnerung.
Wir waren so unglaublich erleichtert!!
"Pssst! Nicht das mich die Schwestern finden!"
Wir waren dann gemeinsam etwas trinken und haben uns lange unterhalten.
Wenn alles gut geht darf er bis Freitag aus dem KH.

Heute fahren wir noch mal nach Wien.
Sollte Opa doch länger im KH bleiben, müssen wir das Wochenende planen.
Oma kann auf gar keinen Fall alleine bleiben.
Aber ich sag euch was, das ist meine geringste Sorge.

Frohe Grüße!
Barbara

Ach ja!
Ich hab so tolle Fotos von meinen Großeltern bekommen!
Ganz, ganz alte Bilder!
Die werde ich mir heute zusammen  mit meiner Oma ansehen.
Ich freu mich darauf!

Dienstag, 23. November 2010

Grüße für den lieben Liebling!!!

video

Herr Karl Röszler, mein Großvater

Mein Großvater  ist über 90 und eine Geschwulst an seiner Hand hat sich als bösartig erwiesen.
Nächsten Mittwoch muss er operiert werden und wir warten auf ein Gespräch mit seinem Arzt.
Unser Opa ist ein sehr wacher, selbstständiger, stolzer Mann. In seinem Alter kann aus Stolz auch ganz schnell Sturheit werden.
Alle Versuche meiner Eltern, mit ihnen über "Die Zukunft" zu sprechen, schlugen fehl.
So das angenehme Thema war es auch nicht und so gibt es bis heute keinen "Notfallsplan".
Zumindest keinen, von dem ich weiss.
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Gestern ist die Schwester meiner Mutter nach Wien gekommen.

Ich bin so, so  erleichtert!
Mein Opa mußte heute ins KH und morgen wird ihm unter Vollnarkose das bösartige Geschwulst entfernt.
Mein Großvater ist 92 Jahre alt....und  wisst ihr, die Hauptsorge, meines Großvaters liegt zu 100% bei seiner Frau.
Sonntag waren wir sie besuchen und ihr könnt euch nicht vorstellen, nicht ermessen, mit welcher Liebe die beiden miteinander umgehen.
Großmutter ist dement, jeden Tag schlimmer, und fast blind.
Aber gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, uns Enkeltöchtern von ihrem Leben erzählen....da sind sie eine Einheit, eine Symbiose.
Als wir bei ihnen waren, hat Oma mich ganz oft für meine Mutter, ihre Tochter, gehalten.
"Nichts kann je zwischen einer Mutter und ihrer Tochter stehen" ...das waren ihre Worte.
"Immer werde ich Dich lieben."
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Ich schreib diesen Post auf Etappen.
Zuviele Gedanken, zuviel Kummer.
Zuviel wieder aufflammender Zorn.
Zuviel Sorge, dass "die letzte Chance" auf Versöhnung vertan wird.
Das kann auch mir passieren.
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Morgen.
Ich bitte um diese eine Chance.
Ihn wiedersehen zu dürfen und ihn dazu bewegen zu können, gemeinsam eine Lösung zu finden.
Für ihn, für Großmutter, für meine Mutter.
Aber ich verspreche, ich nehm ihn an, den Weg.
Wie auch immer.

Donnerstag, 18. November 2010

Es ist, wie es ist, und es ist gut, wie es ist.

Ihr Lieben!
Ich mach mir viele Gedanken, um die "Teilleistungsschwäche" meines Noahs.
Und je mehr ich darüber nachdenke, je genauer ich meinen Sohn auch mit diesen "anderen Augen" betrachte, umso mehr komme ich zu dem Schluss, ihn SEIN zu lassen.
Umso mehr distanziere ich mich davon, ihm 3mal am Tag etwas ansehen zu lassen, dass ihm Signale ins Gehirn sendet, ihn Töne hören zu lassen, die seine eigene Wahrnehmung verändern.

Mit dem Wissen, um seinen "anderen Weg", Dinge wahrzunehmen, ist uns sehr geholfen.
Wir waren bei unserer Blütenfee Gundula und sie hat Noah Bachblüten mitgegeben.
Anfangs hat er Fieber bekommen, nur für wenige Stunden.
Die nächsten Tag kam er mit einem Mandala nach Hause, wunderschön bemalt, bunt.
Ihr müsst wissen, noch nie hat Noah gern gemalt! Dieses ins Detail  gehen war einfach zu anstrengend, zu mühsam für ihn.
Dann hat er mit seinem Lego eine Burg gebaut und endlose, gruselige Rollenspiele veranstaltet!
Hat sich eingelassen auf das Detail, hat es genossen, eine riesige Anlage entstehen zu lassen.
Noah längere Zeit für etwas zu interessieren, war bisher fast unmöglich. Ja, Action am Spielplatz geht ewig, doch auch mal in Ruhe sich zu beschäftigen, ohne starke äußere Reize...kaum.

 Zu Ostern(!) hat er vom Hasen ein Buch geschenkt bekommen...vollkommen uninteressant für ihn!
Und Gestern! Liest der Junge gute 10 Seiten!!!
Mit Eselsohr, wo er geendet hat!! ;-) Hat er von mir!
Ihm diese Welt der Worte zugänglich zu machen....das wäre schön!

Versteht mich richtig.
Wir werden unserem Sohn jede Unterstützung zukommen lassen, die er braucht!
Aber ich weigere mich, ihn zu verändern.
Ich pack ihn in keine Schachtel und gib erst Ruh, wenn er reinpasst.

Das hat jetzt gut getan.
:-))
Barbara

Dienstag, 16. November 2010

Tunnelblick ;-)

Unsere ganz wundervolle Frühförderin Michaela hat uns den "Tunnel" mitgebracht.
Jonathan war sofort Feuer und Flamme.
Einer seiner geliebten Bälle mußte als Erster durch, sicher ist sicher...und dann nichts wie hinterher!








Unserem Jonathan geht es gut. :-)
Ich möcht behaupten, dass er das gesündeste meiner Kinder, in diesem Alter, ist.
Jonathan hat noch nicht mal Schnupfen.
Und das, wo seine Herz OP sein Immunsystem doch auf eine harte Probe gestellt hat.

Schön ist das :-)
Danke dafür

Barbara

Freitag, 12. November 2010

Ein guter, wirklich guter Tag

Was für ein besonderer Tag.
Wie ein Pflaster auf eine Wunde, eine Salbe auf einer schmerzende Stelle.

Vormittags war ich in Noahs Schule. Gemeinsam mit einer wirklich lieben Mama eines Schulkollegen war ich für die "Gesunde Jause" zuständig.
Als die Kinder dann "das Buffet stürmten" hatte ich Gelegenheit, Noah in seinem Umfeld, mit seinen Freunden zu beobachten.
Er ist so "Mitten drin", so unbeirrbar und sicher.
Stolz hat er sich seinen kleinen Bruder geschnappt und ihn vorgestellt.
Hat sich spassend und dann wieder ernst mit seinen Freunden unterhalten, so ein großer Junge!!!!

Nachmittags hat sich mein Liebster die beiden Buben geschnappt und ist Shoppen gefahren....Fussball-Klamotten für Noah, morgen beginnt das Training in der Halle :)))
Und dann noch Geburtstagsfest eines Freundes.
Indoor-Spielplatz und 10000 Bälle für Jonathan!!
Und die Mama den ganzen Nachmittag mit ihren Gedanke allein.....ihnen nachgehen können, in Ruhe Fragen stellen zu dürfen, ohne sie beantworten zu müssen.
Einfach "mit mir" sein dürfen.

Und jetzt, meine Lieben, nehme ich ein Ölbad.
Mach mir schöne Musik und rauch eine Zigarette zu einem Glas Wein.
Und denk noch ein bisschen, mit einem Lächeln im Gesicht.

Schlaft gut

Donnerstag, 11. November 2010

Schutzengerl

Immer wieder mein Lied.
Wenn einfach zuviele Sorgen und Gedanken mich nicht schlafen lassen, mich zuviel denken lassen.
Und doch nicht ankommen lassen.

Wenn es einfach nicht mehr reicht, hinzusehen, und zu sagen, dass "eh alles ok" ist.
Wenn "eh alles ok" nicht "genug" ist.

Wenn die Sehnsucht nach Unerreichbarem gross ist und die Einsicht einen packt, dass es schwierig sein wird.
Nicht für mich.
Für meine Lieben.
Darum auch für mich.

Sonntag, 7. November 2010

Papa, die Hochschaubahn

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Ich liebe das, wenn er so lacht!!! :-)))
Und viel günstiger als der Wurstel-Prater!! ;-)

Samstag, 6. November 2010

Wege

Wege, die zu gehen sind...




Gestern waren wir mit Noah, Jonathans großem Bruder, zur "Pädagogischen Förderdiagnose".
In den zwei Stunden, die Noah "getestet" wurde, waren Jonathan und ich  in der "Wildnis" unterwgs.
Meine Gedanken waren bei meinem großen Sohn und ich hab viele Wegweiser gefunden, auf unserem Weg.

Noah besucht die zweite Klasse VS und wir sind gesegnet mit einer sehr aufmerksamen, liebevollen und individuellen Lehrerin., der bei Noah Defizite aufgefallen sind...
Ihr Anliegen war, bei Noah einen Hörtest machen zu lassen. Nachdem organisch alles ok war, haben wir vom HNO Arzt die Adresse eines förderpädagogischem Lernzentrums erhalten.
Lange Rede...kurzer Sinn....Noah hat sowohl akkustisch als auch visuell Schwierigkeiten, Wahrgenommenes wiederzugeben.
"Teilleistungsschwäche" nennet sich das.


 Des Netzwerk in seinem Gehirn funktioniert anders, das dreidimensionale Sehen ist von einer anderen Verständlichkeit, Qualität, als ich (du, er sie) das kennen.
Ebenso verhält es sich mit dem Hören.

Im Alltag hat Noah sich seine Möglichkeiten zum  Ausgleich gefunden, doch je höher die Anforderungen in der Schule werden, umso größer wird sein Unvermächtnis, Schritt zu halten.
Die "Lösung des Problems" hab ich seit gestern angedacht.

Für seine visuelle Wahrnehmung gibt es die Möglichkeit einer Brille oder eines Programms, via Computer, das seine visuellen  Nerven stimuliert.
Ähnlich verhält es sich mit der audiativen Wahrnehmung..

Ich schreib euch das, während beide Buben meine Aufmerksamkeit einfordern...
:-)
Darum....Schluss für heute und die Bitte um Information in den "Raum" gestelllt!




Mittwoch, 3. November 2010

Es ist mir gelungen!!

Premiere!!!
Noch nie ist es mir gelungen, ein Video von Jonathan zu laden!
Vor allem für meinen lieben Liebling, meinem Ehemann, der ja doch immer wieder beruflich nicht zu Hause sein kann.
Und unbedingt für meine Eltern im fernen Spanien!!

Jonathan beim Musik hören (und sehen ;-))

video

Dienstag, 2. November 2010

Man macht sich ein bisschen Sorgen, ob ich eh nicht einer Sekte beitreten möchte ;-))

Ganz offiziell möchte ich sagen....
Es ist reines Interesse, dass mich veranlasst hat, diesen Post zu schreiben.
Ich will WISSEN...nichts abtun, ohne mich informiert zu haben.

Hätte ich mich einfach schockiert umgedreht und weggesehen, ich hätte eure Gedanken nicht erfahren, hätte diese durchaus interessanten Artikel nicht gelesen. Beim Lesen bin ich auf neue Türen gestossen, hab reingesehen und werde wohl das eine oder andere Zimmer auch betreten, einfach um mich umzusehen.

Das ist es doch, was es ausmacht, unser Leben.
Wachheit, Interesse, "Dahinter blicken" wollen.

Mit diesen Gedanke werde ich mich jetzt in meinen Kurs setzen und versuchen, aus der Zeit dort etwas Nützliches zu ziehen ;-)))
Barbara

Sonntag, 31. Oktober 2010

Germanische Heilkunst?

So, heute hab ich starken Tobak für euch.
Ich hab unlängst eine überaus interessante und kluge Frau kennengelernt.
Sie ist Künstlerin in Wort und Bild und ich war und bin sehr beeindruckt von dieser Frau.
Wir unterhielten uns über Jonathan, das DS, und sie fragte mich sehr schnell und sehr überzeugt, ob ich wisse, dass DS heilbar wäre..............
Meine erste Reaktion war...verneinend, aufklärend...Trisomie 21 entsteht bei der ersten Zellteilung, ist keine Krankheit, vielmehr eine Kondition, eine Eigenschaft, ein Geschenk für jene, die sich nicht in die Funktionalität der Gesellschaft einordnen wollen.

Sie hat mir folgende Seite zukommen lassen:

http://www.pilhar.com/News/Presse/2000/20000701_ZeitenSchrift_Gene.htm
Würde ich diesen Artikel von jemandem anderen bekommen, ich würde nicht weiterlesen.
Ich würde auch keinen Post darüber schreiben.
Doch die "Quelle" ist eine schöne und ich habe das Gefühl, es nicht als Humbug abtun zu dürfen.
Obwohl....alles in mir wehrt sich!


Es widerstrebt mir so sehr, meinen Jonathan "heilen" zu wollen.
Ändern zu wollen.
Ich kann keinen Heilungsbedarf erkennen!
Aber es geht ja nicht um mich, es geht um meinen Sohn, darum, wie er sein Erwachsenen Leben meistern wird. Es wäre egoistisch, wenn ich das als Scharlatanerie abtue und ignoriere.

Ehrlich gesagt, sträubt sich alles in mir, wenn ich lese, was da steht.
Doch ich WILL WISSEN!!
Lasst mich teilhaben an euren Gedanken, wenn ihr von Anna, dem Mädchen in diesem Artikel, lest.

Wer meinen Blog kennt, weiß, wie ich über meinen Jonathan denke.
Durch ihn sind meine Augen und Ohren offener geworden und ich will nichts als "Nonsens" verteufeln.
Wobei die Überschrift des Artikel schon für sich spricht:
"Mongolismus"
...zeugt von Unwissenheit?

Ach ihr, da hab ich wieder etwas zum Nachdenken.
:-)
Bin gespannt, wie ihr darüber denkt!!





Mittwoch, 27. Oktober 2010

Geschwisterliebe

Schmuuuusen mit der großen Schwester!!!!!
Die beiden lieben sich sehr, und jetzt wo Sarah nicht mehr bei uns wohnt, darf Anna die doppelte Dosis schwesterlicher Liebe verabreichen ;-))


Dann noch ein paar spaßige "Turnübungen" mir der Zunge..., ein Rundflug auf Annas Knien, ...
und dann total erledigt reif fürs Bett!!!

:-)))



Ach ja!
Meine Kopfschmerzen dürften von einem schlimmen Zahn kommen und wenn ich nicht jetzt gerade schmerzfrei wäre, hätt ich womöglich schon einen Termin beim Zahnarzt. Vielleicht ;-)))
Ich bin so ein Feigling....
Hab sogar vom Zahnarzt geträumt! Da war der Behandlungsstuhl mit so einem Gurt zum Fixieren des Kopfes versehen!!
Gibt das Einblick in meine Angst??
Ja, ja...bin eh schon fast dort!

Bussis
Barbara

Samstag, 23. Oktober 2010

Vergangenheit

Zu meiner lange vermissten Freundin gibt es eine Geschichte.
Sie ist die Schwester von Sarahs Vater, meine Schwägerin, ohne Trauschein allerdings.

Der Vater meiner Tochter hieß Josef R.und er hat sich vor ein paar Jahren das Leben genommen.
Er hatte keine leichte Kinderheit und war dementsprechend nicht in der Lage, mit Konflikten umzugehen.
Darum hab ich mich, als meine Tochter 1 Jahr alt war, von ihm getrennt.
Ohne jeglichen Kontakt.
Er hatte aus seinen Fehlern nicht gelernt, doch war er sich ihrer durchaus bewußt!
Als seine damalige Freundin, Jahre später,  Anzeige gegen ihn erstattet hatte, nahm er sich das Leben. Die Arme hat sich noch beim Begräbnis Vorwürfe gefallen lassen müssen!

Sarah hat zwar Jahre später erfahren, dass ihr Vater nicht mehr lebt, doch die Umstände konnte ich ihr einfach nicht sagen.
Ich hab gelogen und gesagt, er wäre krank gewesen.
Durch den wieder auflebenden Kontakt ist es nun herausgekommen. Sarah hat sich intensiv bei ihrer Cousine erkundigt. Danke, dass Du mir Bescheid gegeben hast und ICH es ihr erklären durfte, liebe Betina!
Ich war mir dieser "Gefahr" bewußt, und ich hab sie in Kauf genommen. Irgendwann mußte sie die Wahrheit erfahren, sie ist eine erwachsene junge Frau geworden.
Irgendwo hat sie immer gespürt, dass es da ein Geheimnis gibt.
Für mich ist es nicht einfach, darüber zu sprechen. Er HATTE gute Seiten, und von denen soll meine Tochter erfahren.
Ihre Tante wird ihr da helfen können, sie wird Dinge erfahren, die ich so nicht weiß.

Der Vater meiner 2. Tochter, Mikel, hat mir in der Zeit nach der Trennung enorm geholfen.
Er ist ein so ruhiger, ausgeglichener Mensch, mit soviel Geduld und Liebe zu beiden Mädchen. 
IMMER hat er beiden Mädchen die gleichen Liebe gegeben.
Wir hatten Jahre zuvor eine längere Beziehung und als wir uns dann das erste Mal wiedersahen, war ich schon Mama.
Wie er da am Bett meiner schlafenden Tochter stand, sowas von selbstvergessend und meine Tochter bestaunend, ...ich werd das nie vergessen.
Unsere Trennung hat ihn damals sehr verletzt, mir tut das leid.
Er ist ein wirklich guter Mensch, Vater...wir waren nur zu unterschiedlich, es ging nicht.

Wer jetzt ein bisschen überlegt, merkt, dass ich ein "besonderes" Leben hatte ;-))
Mit meinem Erich  bin ich jetzt bald 16 Jahre zusammen, ich mußte den Richtigen, den Einzigen finden.
Die Dinge haben sich "in einander gefügt", die Erfahrungen von Früher haben mich zu dem Menschen, der Frau, der Mutter gemacht, die ich heute bin.

Na, das ist ja mal ein Offenbarungs-Post!!!!
Aber es mußte sein.
Ich hab da viel überlegt, ob ich das so schreiben kann, und auch meine Sarah gefragt, ob das so in Ordnung ist.
SO habe ich das noch nie aus mir raus lassen können, und während ich schreibe, merke ich die Dringlichkeit dieser Worte.
Vielleicht lassen jetzt meine Kopfschmerzen nach. :-)))

Dienstag, 19. Oktober 2010

Alles bestens!

Gerade hat mich meine Große angerufen und sich beschwert, ich würde viel zu wenig schreiben.
Und recht hat sie!!
Aber es tut sich halt nicht viel!
Ausser dass ich dauernd Kopfschmerzen habe, von in der Früh bis zum Abend, seit letzter Woche. Da fällt das Denken schwer.

Mein Mädchen ist jetzt schon 2 Wochen in ihrer eigenen Wohnung bzw. Wohngemeinschaft und es geht uns gut damit.
Zwischendurch erschlägt mich zwar der Gedanke, dass sie jetzt wirklich nicht mehr bei uns lebt, dass mein kleines Mädchen tatsächlich ausgezogen ist. Doch dann treff ich mich mit ihr zum Einkaufen, jeder für seinen eigenen Haushalt, ein morgentliches Telefonat, Erzählungen vom Mädelsabend bei ihr, Abendessen bei uns....ja, meine Tochter ist soweit, auf eigenen Beinen zu stehen!

Das ist sie! Meine Beatrix! Unser Treffen war wunderschön und es war, als hätten wir uns nie aus den Augen verloren :-))
Ich hatte ein sich ständig wiederholendes Deja-vu! Als wir uns vor 20 Jahren kennenlernten ,hatte sie eine 2jährige Tochter, ich war mit meiner Sarah schwanger.
Und heute sitzt sie vor mir, mit ihrer 2jährigen Enkeltochter!!!!

Unsere beiden Mädels!


Den Kurs lasse ich diese Woche aus. Letzte Woche war "Stressbewältigung" das Thema eines Workshops und als ich gegangen bin, dachte ich., mein Kopf zerspringt!
Dann noch Treffen mit unserer Frühförderin und einer Logopädin.
Diese meinte, Jonathan wäre mit seinem Wortschatz "im Rahmen".
Welchen Rahmen sie meint, hat mir am nächsten Tag Michelle, Beatrixs Enkelin, gezeigt ;-)
Ach, die Süsse spricht schon schön!
Ich freu mich über 2-Silben Worte von Jonathan und Michells Familie über 3-Wort-Sätze...
Was solls....
Ich denke, zu vergleichen ist etwas, dass einem bleibt.
Wettbewerbs ausgerichtet wie unsere Welt ist, ist es manchmal nicht möglich, diese Gedanken nicht zu haben.
Wie man damit umgeht, ist die Frage!

Und ich erfreu mich an der Kleinen, freu mich an der Freude ihrer Familie an diesem Mädchen.
Und am Allermeisten freu ich mich an meinem Jonathan, an meinen Kindern...eh wie jede Mama ;-)

Habt schöne Tage!