Montag, 29. November 2010

video
Mein Kraftspender.
Meine Familie.
Meine Konzentration.
Mein Leben.

Dinge, die alles auf den guten und richtigen "Augenblick" richten.
Die mich lächeln lassen.
Meine Schwester hat mir mal gesagt, dass, wenn man lächelt, man nicht in der Lage wäre, schlechte Gedanken zu haben. Man begibt man sich auf die Suche nach einem Lächeln, sieht genau hin, "ver-ewigt" es.
Solche "Blicke" geben mir soviel Kraft und Zuversicht.

Heute kommt mein Großvater aus dem KH.
Meine Mutter ist aus Spanien gekommen, hat meine Tante abgewechselt und meine Schwester und ich sind nachmittags auf ein paar Stunden da.
Dieser Zusammenhalt ist ganz wichtig und sehr schön.

Ich hab mir sehr gewünscht, noch einmal eine Chance zu bekommen.
Die letzten Jahre....ich war für meine Großeltern nicht wirklich da.
In meinem Leben ist doch einiges passiert, vieles davon hat mich bewußter werden lassen. Und trotzdem hätte ich fast versäumt, meinen Großeltern zu zeigen, wie wichtig sie mir sind.
Ihnen Jonathan vorzustellen!
Sie wissen nicht, das Jonathan das DS hat.
Glaube ich.
Als er geboren wurde, sollte ich nichts sagen.......
Ich hab mich daran gehalten, doch ich möchte das nicht mehr.
Ich werde ihnen meine Familie zeigen :-)
Werde ihnen Jonathan zeigen.
Werde den Frühling noch einmal einziehen lassen.

Donnerstag, 25. November 2010

Bewegung

Bewegung entsteht.

Klarheit verlangend, begehrend, brauchend, unaufhaltsam, immer gegenwärtig

Fallen lasse in Zuversicht, in Vertrauen.
Zulassen wollen.
Ge-Fangen werden, immer schon, verstrickt im Netz der Nicht-Erreichbarkeit. Der Un-Nähe.
Der Un-Zulänglichkeit.
Nie genug.

Müde und traurig,
ermuntert und froh.
Resignierend und hoffnungsvoll.


Ein Wechselspiel, komprimiert auf wenige Tage.

A Beuschl und a Bier ;-)

Das war ein Tag gestern!!
Nachmittags sind wir zu meiner Großmutter und unserer Tante gefahren. Meine Schwester, meine Tochter Anna, Jonathan und ich.

Nun, alle warm angezogen, im Gänsemarsch durch den engen Flur....Tür zu, Schlüssel in der Wohnung.

Mein Alptraum.
Nicht in mein Daheim zu können macht mich verrückt.
Wir waren eh schon spät dran und hatten einen ordentlichen Weg vor uns.
Und keine Ahnung, wann wir zurück kommen würden, was sag ich dem Schlüsseldienst???
Der gute Mann war 30 Minuten später da und ich um 75€ ärmer ;-)
Aber froh!

Die Fahrt war echt ok, Jonathan liebt übrigens U-Bahn fahren und war ganz begeistert :-)
Meine Anna blieb dann bei ihrer Urgroßmutter und der Rest der Familie ging ins KH zu Großvater.
Wie die Hühner sind wir da herumgelaufen!
Haben uns angestellt, um zu erfahren, wo wir Opa finden....und eher genervte Angestellte vorgefunden, die mit uns so gar nichts anfangen konnten ;-)
Wir hetzen um die Ecke...und wer steht da, kommt von einem Beuschel und einem kleinen Bier????
Der Opa!!! :-))))
Jetzt noch muss ich lachen, und ein bisschen weinen, bei dieser Erinnerung.
Wir waren so unglaublich erleichtert!!
"Pssst! Nicht das mich die Schwestern finden!"
Wir waren dann gemeinsam etwas trinken und haben uns lange unterhalten.
Wenn alles gut geht darf er bis Freitag aus dem KH.

Heute fahren wir noch mal nach Wien.
Sollte Opa doch länger im KH bleiben, müssen wir das Wochenende planen.
Oma kann auf gar keinen Fall alleine bleiben.
Aber ich sag euch was, das ist meine geringste Sorge.

Frohe Grüße!
Barbara

Ach ja!
Ich hab so tolle Fotos von meinen Großeltern bekommen!
Ganz, ganz alte Bilder!
Die werde ich mir heute zusammen  mit meiner Oma ansehen.
Ich freu mich darauf!

Dienstag, 23. November 2010

Grüße für den lieben Liebling!!!

video

Herr Karl Röszler, mein Großvater

Mein Großvater  ist über 90 und eine Geschwulst an seiner Hand hat sich als bösartig erwiesen.
Nächsten Mittwoch muss er operiert werden und wir warten auf ein Gespräch mit seinem Arzt.
Unser Opa ist ein sehr wacher, selbstständiger, stolzer Mann. In seinem Alter kann aus Stolz auch ganz schnell Sturheit werden.
Alle Versuche meiner Eltern, mit ihnen über "Die Zukunft" zu sprechen, schlugen fehl.
So das angenehme Thema war es auch nicht und so gibt es bis heute keinen "Notfallsplan".
Zumindest keinen, von dem ich weiss.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Gestern ist die Schwester meiner Mutter nach Wien gekommen.

Ich bin so, so  erleichtert!
Mein Opa mußte heute ins KH und morgen wird ihm unter Vollnarkose das bösartige Geschwulst entfernt.
Mein Großvater ist 92 Jahre alt....und  wisst ihr, die Hauptsorge, meines Großvaters liegt zu 100% bei seiner Frau.
Sonntag waren wir sie besuchen und ihr könnt euch nicht vorstellen, nicht ermessen, mit welcher Liebe die beiden miteinander umgehen.
Großmutter ist dement, jeden Tag schlimmer, und fast blind.
Aber gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, uns Enkeltöchtern von ihrem Leben erzählen....da sind sie eine Einheit, eine Symbiose.
Als wir bei ihnen waren, hat Oma mich ganz oft für meine Mutter, ihre Tochter, gehalten.
"Nichts kann je zwischen einer Mutter und ihrer Tochter stehen" ...das waren ihre Worte.
"Immer werde ich Dich lieben."
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ich schreib diesen Post auf Etappen.
Zuviele Gedanken, zuviel Kummer.
Zuviel wieder aufflammender Zorn.
Zuviel Sorge, dass "die letzte Chance" auf Versöhnung vertan wird.
Das kann auch mir passieren.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Morgen.
Ich bitte um diese eine Chance.
Ihn wiedersehen zu dürfen und ihn dazu bewegen zu können, gemeinsam eine Lösung zu finden.
Für ihn, für Großmutter, für meine Mutter.
Aber ich verspreche, ich nehm ihn an, den Weg.
Wie auch immer.

Donnerstag, 18. November 2010

Es ist, wie es ist, und es ist gut, wie es ist.

Ihr Lieben!
Ich mach mir viele Gedanken, um die "Teilleistungsschwäche" meines Noahs.
Und je mehr ich darüber nachdenke, je genauer ich meinen Sohn auch mit diesen "anderen Augen" betrachte, umso mehr komme ich zu dem Schluss, ihn SEIN zu lassen.
Umso mehr distanziere ich mich davon, ihm 3mal am Tag etwas ansehen zu lassen, dass ihm Signale ins Gehirn sendet, ihn Töne hören zu lassen, die seine eigene Wahrnehmung verändern.

Mit dem Wissen, um seinen "anderen Weg", Dinge wahrzunehmen, ist uns sehr geholfen.
Wir waren bei unserer Blütenfee Gundula und sie hat Noah Bachblüten mitgegeben.
Anfangs hat er Fieber bekommen, nur für wenige Stunden.
Die nächsten Tag kam er mit einem Mandala nach Hause, wunderschön bemalt, bunt.
Ihr müsst wissen, noch nie hat Noah gern gemalt! Dieses ins Detail  gehen war einfach zu anstrengend, zu mühsam für ihn.
Dann hat er mit seinem Lego eine Burg gebaut und endlose, gruselige Rollenspiele veranstaltet!
Hat sich eingelassen auf das Detail, hat es genossen, eine riesige Anlage entstehen zu lassen.
Noah längere Zeit für etwas zu interessieren, war bisher fast unmöglich. Ja, Action am Spielplatz geht ewig, doch auch mal in Ruhe sich zu beschäftigen, ohne starke äußere Reize...kaum.

 Zu Ostern(!) hat er vom Hasen ein Buch geschenkt bekommen...vollkommen uninteressant für ihn!
Und Gestern! Liest der Junge gute 10 Seiten!!!
Mit Eselsohr, wo er geendet hat!! ;-) Hat er von mir!
Ihm diese Welt der Worte zugänglich zu machen....das wäre schön!

Versteht mich richtig.
Wir werden unserem Sohn jede Unterstützung zukommen lassen, die er braucht!
Aber ich weigere mich, ihn zu verändern.
Ich pack ihn in keine Schachtel und gib erst Ruh, wenn er reinpasst.

Das hat jetzt gut getan.
:-))
Barbara

Dienstag, 16. November 2010

Tunnelblick ;-)

Unsere ganz wundervolle Frühförderin Michaela hat uns den "Tunnel" mitgebracht.
Jonathan war sofort Feuer und Flamme.
Einer seiner geliebten Bälle mußte als Erster durch, sicher ist sicher...und dann nichts wie hinterher!








Unserem Jonathan geht es gut. :-)
Ich möcht behaupten, dass er das gesündeste meiner Kinder, in diesem Alter, ist.
Jonathan hat noch nicht mal Schnupfen.
Und das, wo seine Herz OP sein Immunsystem doch auf eine harte Probe gestellt hat.

Schön ist das :-)
Danke dafür

Barbara

Freitag, 12. November 2010

Ein guter, wirklich guter Tag

Was für ein besonderer Tag.
Wie ein Pflaster auf eine Wunde, eine Salbe auf einer schmerzende Stelle.

Vormittags war ich in Noahs Schule. Gemeinsam mit einer wirklich lieben Mama eines Schulkollegen war ich für die "Gesunde Jause" zuständig.
Als die Kinder dann "das Buffet stürmten" hatte ich Gelegenheit, Noah in seinem Umfeld, mit seinen Freunden zu beobachten.
Er ist so "Mitten drin", so unbeirrbar und sicher.
Stolz hat er sich seinen kleinen Bruder geschnappt und ihn vorgestellt.
Hat sich spassend und dann wieder ernst mit seinen Freunden unterhalten, so ein großer Junge!!!!

Nachmittags hat sich mein Liebster die beiden Buben geschnappt und ist Shoppen gefahren....Fussball-Klamotten für Noah, morgen beginnt das Training in der Halle :)))
Und dann noch Geburtstagsfest eines Freundes.
Indoor-Spielplatz und 10000 Bälle für Jonathan!!
Und die Mama den ganzen Nachmittag mit ihren Gedanke allein.....ihnen nachgehen können, in Ruhe Fragen stellen zu dürfen, ohne sie beantworten zu müssen.
Einfach "mit mir" sein dürfen.

Und jetzt, meine Lieben, nehme ich ein Ölbad.
Mach mir schöne Musik und rauch eine Zigarette zu einem Glas Wein.
Und denk noch ein bisschen, mit einem Lächeln im Gesicht.

Schlaft gut

Donnerstag, 11. November 2010

Schutzengerl

Immer wieder mein Lied.
Wenn einfach zuviele Sorgen und Gedanken mich nicht schlafen lassen, mich zuviel denken lassen.
Und doch nicht ankommen lassen.

Wenn es einfach nicht mehr reicht, hinzusehen, und zu sagen, dass "eh alles ok" ist.
Wenn "eh alles ok" nicht "genug" ist.

Wenn die Sehnsucht nach Unerreichbarem gross ist und die Einsicht einen packt, dass es schwierig sein wird.
Nicht für mich.
Für meine Lieben.
Darum auch für mich.

Sonntag, 7. November 2010

Papa, die Hochschaubahn

video
Ich liebe das, wenn er so lacht!!! :-)))
Und viel günstiger als der Wurstel-Prater!! ;-)

Samstag, 6. November 2010

Wege

Wege, die zu gehen sind...




Gestern waren wir mit Noah, Jonathans großem Bruder, zur "Pädagogischen Förderdiagnose".
In den zwei Stunden, die Noah "getestet" wurde, waren Jonathan und ich  in der "Wildnis" unterwgs.
Meine Gedanken waren bei meinem großen Sohn und ich hab viele Wegweiser gefunden, auf unserem Weg.

Noah besucht die zweite Klasse VS und wir sind gesegnet mit einer sehr aufmerksamen, liebevollen und individuellen Lehrerin., der bei Noah Defizite aufgefallen sind...
Ihr Anliegen war, bei Noah einen Hörtest machen zu lassen. Nachdem organisch alles ok war, haben wir vom HNO Arzt die Adresse eines förderpädagogischem Lernzentrums erhalten.
Lange Rede...kurzer Sinn....Noah hat sowohl akkustisch als auch visuell Schwierigkeiten, Wahrgenommenes wiederzugeben.
"Teilleistungsschwäche" nennet sich das.


 Des Netzwerk in seinem Gehirn funktioniert anders, das dreidimensionale Sehen ist von einer anderen Verständlichkeit, Qualität, als ich (du, er sie) das kennen.
Ebenso verhält es sich mit dem Hören.

Im Alltag hat Noah sich seine Möglichkeiten zum  Ausgleich gefunden, doch je höher die Anforderungen in der Schule werden, umso größer wird sein Unvermächtnis, Schritt zu halten.
Die "Lösung des Problems" hab ich seit gestern angedacht.

Für seine visuelle Wahrnehmung gibt es die Möglichkeit einer Brille oder eines Programms, via Computer, das seine visuellen  Nerven stimuliert.
Ähnlich verhält es sich mit der audiativen Wahrnehmung..

Ich schreib euch das, während beide Buben meine Aufmerksamkeit einfordern...
:-)
Darum....Schluss für heute und die Bitte um Information in den "Raum" gestelllt!




Mittwoch, 3. November 2010

Es ist mir gelungen!!

Premiere!!!
Noch nie ist es mir gelungen, ein Video von Jonathan zu laden!
Vor allem für meinen lieben Liebling, meinem Ehemann, der ja doch immer wieder beruflich nicht zu Hause sein kann.
Und unbedingt für meine Eltern im fernen Spanien!!

Jonathan beim Musik hören (und sehen ;-))

video

Dienstag, 2. November 2010

Man macht sich ein bisschen Sorgen, ob ich eh nicht einer Sekte beitreten möchte ;-))

Ganz offiziell möchte ich sagen....
Es ist reines Interesse, dass mich veranlasst hat, diesen Post zu schreiben.
Ich will WISSEN...nichts abtun, ohne mich informiert zu haben.

Hätte ich mich einfach schockiert umgedreht und weggesehen, ich hätte eure Gedanken nicht erfahren, hätte diese durchaus interessanten Artikel nicht gelesen. Beim Lesen bin ich auf neue Türen gestossen, hab reingesehen und werde wohl das eine oder andere Zimmer auch betreten, einfach um mich umzusehen.

Das ist es doch, was es ausmacht, unser Leben.
Wachheit, Interesse, "Dahinter blicken" wollen.

Mit diesen Gedanke werde ich mich jetzt in meinen Kurs setzen und versuchen, aus der Zeit dort etwas Nützliches zu ziehen ;-)))
Barbara