Donnerstag, 29. Dezember 2011

Einschlafen

Jonathan nimmt mich in den Arm.
Mein Kopf an seiner Brust, in seiner Halsbeuge.
Er umarmt mich, lächelt.

Ich küss ihn, wispere in sein Ohr.
Da lacht mein Junge, so sanft und lieb, so hingebungsvoll in den Moment.

Ach, was wir alles von ihm lernen können, wie sehr er die Zeit anhalten kann.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Weihnacht

Ihr Lieben da draussen in der Welt!
Hattet ihr es schön und ruhig und freudig?
Ich wünsch euch, dass euch ein Lächeln begleitet hat, eine Freude an euren Familien und Freunden.

Es war wohl mein schönstes Weihnachten seit ich "erwachsen" bin.
Ein guter Grund dafür ist, dass wir Brötchen bestellt haben und ich heuer nicht aufgekocht habe.
So viel Zeit zum Plauschen und Schauen und Lachen!!!!!
Meine Großeltern und Erichs Mama waren da, sie haben sich meine volle Aufmerksamkeit verdient, nicht der Braten im Ofen.
Opa hatte so eine Freude an unserem Fest!
Mein schönstes Geschenk :-)

Heute brutzelt eine Gans im Rohr...freu mich schon!

Schön langsam gesellen sich  Schwiegersöhne und -töchter zu diesem Fest....einer fehlt noch, aber ich freu mich aufs nächste Jahr :-))
Oh, wenn dann erst die Enkerl herumwuseln!
Ich kanns kaum erwarten (werd ich allerdings noch müssen, ich weiss :-) )

Ja, es war schön.
Ich umarm euch und wünsch euch eine schöne letzte Dezemberwoche.
Barbara





Donnerstag, 24. November 2011

Ludwig Hirsch

Oh, du Lieber!
Mein Leben lang hör ich deine Musik.
Mit diesem so schönen Lied hast du unser Zimmer im KH erfüllt, uns durch schwierige Zeiten begleitet.

Und an dieses Lied mag ich denken, wenn es mal soweit ist.

"Dunkelgrau"............ich wünsch dir "Sonnenhell" und "Abendblau" und "Umarmungs-voll" und "Gefühls-echt".

Ich respektiere von ganzem Herzen diese Entscheidung, die nur du allein hast treffen können.
"Endlich glücklich sein"...am Ende ist alles gut, nicht wahr?

Schlaf gut und träum schön.

Mittwoch, 16. November 2011

Am Schlimmsten

Am Schlimmsten ist, wenn ich Jonathan nicht verstehe.

Wenn ich nicht weiss, was er meint.. was er möchte.

Wenn seine Bedürfnisse sich auf wenige, sich wiederholende Aktivitäten beschränken, wenn immer wieder das selbe eingefordert wird, und ich mich frage, ob er einfach nicht mehr möchte oder ob ich nicht VERSTEHE, was er mag.

Wenn ich mit meinen Versuchen, ihm andere Dinge näher zu bringen, erfolglos bleibe.

Wenn er nachts halbstündlich im Bett sitzt und...ich weiss gar nicht, wie ich es beschreiben soll......
Er macht ein Geräusch, tief aus seinem Kehlkopf kommend.
Nicht schmerzvoll, nicht ängstlich, nicht........ICH WEISS NICHT, WAS ES IST!


Wenn ich ihn in den KG bringe und so glasklar "Der Unterschied!" vor mir steht.
Einem Vergleich standhalten.
Himmel, was war mir das immer egal, ob meine Kinder einer Skala entsprechen!!
Und jetzt?
Warum wein ich, wenn ich "nach-denke"?
Warum kann es nicht einfach sein?







Weil ich beschenkt wurde.
Weil Jonathan mir BWUSST-SEIN macht.
Weil dieser wunderschöne, so liebreizende, "anders-artige" Junge mein Herz ganz und gar erfüllt und mich auf eine so tiefe und besondere Art glücklich macht.


Wahre Freude und auch wahre Traurigkeit
Schweres Herz.

Sorgt euch nicht.
Ich bleibe neugierig auf unser Leben. :-)

Montag, 14. November 2011

Geburtstags-Schwester

Du allerbeste Schwester!

Gut siehst Du aus!!!
Wenn man bedenkt, dass Du heute Deinen 41. Geburtstag feierst... ;-))
Mama, heute stand echt zur Diskussion, wer schuld daran hat, dass es immer so kalt und neblig ist, wenn Nina Geburtstag hat!!! Da bedank ich mich gleich für den Mai! :-)))
Ein Glas "grüner Tee" hat uns getröstet (unser Tarn-Name für Prosecco)

Schatz, von ganzem Herzen wünsch ich Dir Liebe und Glück und Freude in Deinem nächsten Lebensjahr!
Ohne Dich wärs ganz schön einsam hier!
Ich lieb Dich!




Samstag, 12. November 2011

Laternenfest


Die größte Freude haben uns unser "Grossen" gemacht!
Der Bursche rechts ist gerade beim Bundesheer, hat nur kurz Ausgang.
Jonathan liebt seinen großen Bruder sehr, es ist immer wieder besonders, die beiden miteinander zu erleben!
Und seine große Schwester...was ist mein Mädchen gelaufen, um rechtzeitig zum Umzug zu kommen!!!
Wirklich, mein Schatz, ich hab mich riesig gefreut, dass es sich trotz langem Arbeitstag noch ausgegangen ist!

Ich lieb euch, meine Familie.

Ja, klar gab es auch eine Laterne....die leuchtet jetzt bei meiner Schwiegermama, Foto ging sich kein ordentliches aus....
..war auch viel "nicht selbstgemacht"...wie auch...aber "Eigens" ist einfach schöner  :-)




P.S.
Ich hab grad meiner Schwester Speicherkarte  "gerettet"...und fogende Schätze gefunden :-))


Was macht Deine Tante mit Dir, wenn ich mal nicht da bin????


"Ohne Worte"...oder?


Na und!!!! :-)))



Umarmung, Oliver!
(Wer ist Oliver??!!...Sag echt nur ich zu meinem Vater :-)))

Habt ein schönes, reiches Wochenende.





Samstag, 5. November 2011

Verzweifelt schön


Ich habe Dich geliebt und liebe dich noch!

Und fiele die Welt zusammen,
Aus ihren Trümmern stiegen doch
Hervor meiner Liebe Flammen.

Heinrich Heine

Freitag, 4. November 2011

:-))



Gerade heimgekommen.
Der Bursche ist ein bisschen verkühlt , kein KG, kein Mittagsschlaf und dementsprechend unentspannt ist "Das Baby".
Nein, kein Baby, ein großer Junge, der des Nachts sein Leben verarbeitet...rege verarbeitet!!!!!
Himmel, die Nächte sind überaus anspruchsvoll!!!! :-)
Und die Winterzeit ist ihm vollkommen egal!
Halb fünf Uhr Früh war es vorgestern!
Heute hab ich um halb vier zu arbeiten begonnen, mein Liebster hatte Morgendienst....und schon hat Jonathan eine Stunde länger geschlafen.
Es muss wohl doch an mir liegen!!  :-))

Seit ich meinen Sonntags-Job auf 25 Std die Woche erhöht habe, arbeite ich am "Alltag"
Vier Jahre war ich jetzt nicht wirklich berufstätig.
Und ja, es ist eine enorme Umstellung für mich.
Ich war so ganz und gar "Zu Hause".
Mich jetzt neu einzustellen, auf all die Arbeitskollegen, Kunden..., mich zurecht zu finden...das ist gar nicht einfach.  (macht aber Spass..wer mich kennt, der weiss, wie sehr ich "Herausforderungen" schätze!)
"Ich bin aber schon vorher dran!"
"Was, sie haben kein Tiroler Brot mehr??!!"
Himmel, besinnt euch!
"Jaaa, so kann das sein, wenn man nicht allein auf der Welt ist, liebe Dame. :-)"

Dann hab ich da noch einen Kollegen.
Der setzt sich seine Kappe verkehrt rum auf, macht ein blödes Gesicht und macht auf "Behinderter".
Gelächter im Geschäft.....
Mhm, das nagt an mir.
Um ihm zu erklären, wie ich dabei empfinde, muss ich "seine Sprache" sprechen.
...ich kann das(!!),
Seit letzten Montag arbeitet er Nachmittags, er kommt, wenn ich gehe...passt!


Je älter mein Sohn wird....umso mehr unterscheidet er sich von gleichaltrigen Kindern.
War schon klar, doch ein bisschen schmerzt es mich doch......
Und während ich das schreibe, denk ich mir:" Aber ist er nicht auch wunder-voll, unbeschreiblich schön,...dieser Unterschied?"
Jonathan bringt mich so oft zum Lachen, grinsend den Kopf zu schütteln, eine innige Umarmung genießend.
Er reagiert auf unsere "Selbstverständlichkeiten" so ganz anders, als die Allgemeinheit das erwarten würde.
Ach, oft merk ich, dass Menschen sich für ihn interessieren und dann einfach überfordert sind mit seiner Reaktion. Jonathan ist bei weitem nicht immer "gut drauf" und happy!!!
Weil er eben nicht ständig lächelt und strahlt...und mich macht das besonders stolz..und auch ein bisschen unsicher.
Da bemühen sich diese lieben Mitmenschen um Integration...und Jonathan macht nicht mit :-)

Es ist gut.
Unser Jonathan ist ein fröhlicher, lieber Junge und sein neuestes Lieblingslied ist "Heidi, Heidi, deine Welt sind die Be-herge!" :-)
"Hei, hei"!! ruft er dann :-))

Ich liebe, liebe, liebe dich, mein Sohn!
Und euch, meine großen Kinder, euch lieb, lieb, lieb ich genau so.
Euer kleiner Bruder braucht mich nur mehr.
Glaub ich...........





Montag, 31. Oktober 2011

Selbst gemacht :-)


Unser Erstes wirklich selbst gemachtes aus dem KG.
:-))
Dieser Igel kommt in meine Schachtel für besonders, besonders, besonders wertvolle Dinge aus unserem Leben.

Grosser Junge! :-)

....und ein richtig müder Junge :-)
Gerade eingeschlafen... wenn man den ganzern Tag ohne Mittagsschlaf durchmacht, dann passiert sowas schon mal.


Habt eine gute Nacht

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Wie wars im Kindergarten, Jonathan?

Mir fehlt mein Sohn.

Jonathan kann mir nicht erzählen, was er vormittags gemacht hat.
Klar erkundige ich mich bei den Kindergärtnerinnen....aber von meinem Buben erfahr ich das nicht.

Ging es Dir gut?
Warst Du mal traurig?
Hat Dich etwas besonders froh gemacht, hat Dich etwas gekränkt?
Wie war Dein Tag, mein Liebling????




Dienstag, 18. Oktober 2011

Was schenken?

So, jetzt ist es so weit.
Jonathan ist ein Kindergartenkind.
Ich bin ein "arbeitender Mensch" ...war ich vorher auch schon, aber jetzt krieg ich Geld dafür ;-)

Es geht uns gut.
Die erste Woche war doch sehr ungewohnt, doch inzwischen freuen sich mein Sohn und ich auf den neuen Tagesablauf.

Nach dem Elternabend fand ich mich und mein loses Mundwerk in der Rolle der Elternvertretung wieder............
Hmmm, die haben keine Ahnung, welche Chaotin sie sich da ausgesucht haben!!
Jetzt überlegen wir uns ein hübsches, am besten selbergemachtes Weihnachtsgeschenk für unsere Kindergärtnerinnen.
Ihr Lieben, wollt ihr mir mit Ideen zur Seite stehen?
Was schenkt ihr so, womit könnten wir eine Freude machen?

Noch schnell ein Lied, das mir sehr gut gefällt :-)




Montag, 3. Oktober 2011

Kontrabass

....lernt unser Grosser in der Schule.
:-)



Ich mag das! :-)))

Und so hat mich Jonathan angestrahlt, als ich ihn vom KG abgeholt habe.
Ihr seht....alles fein!!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Samstag, 1. Oktober 2011

Oktoberfest der "Lebenshilfe"


Zusammen  mit der weltbesten Schwester/Tante, die man haben kann, waren wir heute am Oktoberfest der Lebenshilfe.  Viele besondere Menschen mit ihren Angehörigen und Freunden waren da.
Ein so frohes und offenes Zusammensein, wie ich es von "normalen" Veranstaltungen gar nicht kenne.
Mein Freund Alexander hat mir gezeigt, wo er seine Tage verbringt, hat mir seine Arbeiten gezeigt.
Ich hab seine Mama und seine Tante kennengelernt, mich mit seinem Betreuer unterhalten, seine Freunde gesprochen.
Und ich hab wieder einmal gesehen, wie breit die "Palette Down Syndrom" gefächert ist.
Wie breit gefächert das Leben ist.

Es war ein schöner Tag,  bereichernde Stunden.

Das muss ich euch noch zeigen :-) ...... so schläft unser Sohn am liebsten :-))

Dienstag, 27. September 2011

Mein Prinz



"Frau Stöger, ich glaub, jetzt haben wir es geschafft!"
So wurde ich heute empfangen, als ich Jonathan nach gut drei Stunden abgeholt habe.
:-))
Es war das dritte Mal, dass ihn ihn gebracht, mich verabschiedet  und ihn wieder abgeholt habe.

Ach, es würd mich nicht wundern, wenn schon besorgte Anrufe wegen einer "komischen Frau", die um den KG schleicht, mit einem seltsamen Glitzern in den Augen, eingegangen wären!!!!
Ja, das Problem lag wohl wirklich auf meiner Seite.
Jonathan hat gespürt, wie ungern ich ihn gehen lasse, bei allem bewusst-sein, wie wichtig und gut der KG für meinen Sohn ist.
Es fühlt sich  "nicht richtig" an, ohne ihn zu sein.
Dieses Gefühl ganz und gar in meiner Mitte ist so "schwer", so.....als wär ich nicht komplett.
Ich bin sehr froh über die drei Wochen, die ich mit Jonathan dort sein durfte.
So konnte ich Vertrauen fassen in die Kindergärtnerinnen, durfte seine Freunde kennenlernen.
Ich weiss gar nicht, wer von uns beiden diese Zeit mehr gebraucht hat! ;-)

"Der arme Junge!" müsst ihr euch jetzt denken!!
Nein, wirklich, ich bin mir meiner Gedanken und Wünsche ja durchaus bewusst, leg sie vor mich hin und betrachte sie genau.
Und komme zum Schluss, dass ich meinem Jungen nicht im Weg stehen will.
Als ich ihn heute so beobachtet habe, durch den Bretterzaun hindurch, wie er da mit seiner Regenbogen-Gruppe den Garten erobert hat!!!!
Das hat mich so stolz gemacht, so froh, dass nur ich ihn so vermisse.
Dass er sehr gut ohne mich aushält.

Ein guter Tag!

Samstag, 24. September 2011

Drei Wochen

Hmmmmmm.
Drei Wochen sitz ich jetzt vormittags im KG :-)
Jonathan mag nicht von meiner Seite weichen.
Seine Bereitschaft sich ohne mich zu beschäftigen lässt eher nach.
Ich sitz mit einem Buch in der Garderobe und mein Sohn ist lieber bei mir, als das Spielangebot von Kindern und den "Tanten" anzunehmen.....
Wir ändern jetzt unsere Taktik.
Ich bring ihn hin und erkläre ihm, dass ich jetzt einkaufen gehe und ihn dann abhole.
Er weint zwar kurz, lässt sich aber gut ablenken und spielt eine Weile.
Mama tigert um den KG herum und wartet auf den Anruf, wenn Jonathan genug hat.
Himmel, ist das eine Begrüßung, wenn ich dann komme!!!
:-)
Was solls...wir werden Jonathans Weg schon noch finden!

Besonders gefreut hab ich mich über das erste Freunde-Buch, in das Jonathan sich eintragen durfte!
Echt, da geht einem das Herz auf!

Die "Regenbogen-Gruppe" ist so bezaubernd!
Jedes einzelne Kind!
Es macht viel Freude mit ihnen zusammen die Stunden zu verbringen.
Ich denke, die Süssen werden mir fehlen. :-)




Mittwoch, 14. September 2011

Vieles

Mir passiert das oft.
Ich spreche, schreibe mir etwas von der Seele, worüber ich tagelang nachgedacht habe,  und schon wendet sich das Blatt.
Im Guten wie im Schlechten :-)
So auch heute.

Jonathan war im KG viel freier, viel selbstständiger als noch Montags.
Er war sogar allein mit seinem "besten Freund" unterwegs.







Wir haben Jonathan ein Fotobuch gemacht.
Jedes Foto hat eine Zahl, wenn man die drückt, hört man den dazu gehörigen Text, der zuvor aufgenommen wurde.




Bei Jonathans Vorstellung muss man genau hinhören.


 
video

Konstantino, sein erster "bester Freund" hat sie für den "Morgenkreis" gesprochen. Da stellen sich die Kinder, nach einem Lied, vor.

Ich kann euch das nicht zeigen, aber der Bursche hat sich auch schon sein eigens Foto "besprochen", heute war ich es ausdrucken und morgen gehört es zu dem Album. :-)
Und so wird es wachsen.
Als wir, unsere Frühförderin und ich, mit dieser Idee ankamen, war die Reaktion ganz besonders schön.
Ob es ok wäre, wenn sie auch Fotos von den Erlebnissen in KG machen und diese dann "besprechen".
Oh ja, das ist mehr als ok!

Ich fühl uns gut aufgehoben.


Heute war ich meine Oma besuchen.
Sie will nach Hause!
Kann man sich das vorstellen?
Wenn man an einem Ort sein MUSS.
Ständig vergisst, warum das so ist.
Auch die Stationsleiterin hat mir erzählt, dass Oma oft fragt, was sie hier eigentlich mache.
Das ist die eigentlich schwierige Frage, die sie stellt.
Nicht das "Wo bin ich?" sondern das "Warum bin ich hier?"
Wenn ich ihr dann sage, dass sie eine alte Dame geworden ist und Unterstützung braucht, dann nickt sie und ich hab den Eindruck, dass sie sich ihrer Desorientierung, Hilflosigkeit durchaus bewusst ist.

Ich stell mir das schrecklich vor.
Weil man eben nicht "eh alles vergessen" hat.
In "seliger Gleichgültigkeit" dahin schwebt.
Ich hör das manchmal, wenn ich von der Demenzerkrankung meiner Grossmutter erzähle.
"Die kriegen eh nichts mehr mit, das wünsch ich mir!"
Dumme Menschen.
Ja, das Leben an sich klärt des Menschen Bewusst-sein.

So, ihr Lieben.
Auf den ganzen Tag verteil hab ich an diesem Post geschrieben.
Schön wars mit euch.

Dienstag, 13. September 2011

Kindergarten

Wir sind in der zweiten Woche.
Unser Großer kränkelt, heute Früh schlimmer als jetzt, alles halb so wild, aber wir konnten heute nicht in den KG, Jonathan und ich.
Ich mach mir ein bisschen einen Kopf, ob wir das bis in den Oktober schaffen, dass Jonathan im Kg bleibt. Ich sollte dann meine Arbeit antreten.

Er entfernt sich wohl mal von mir, aber er stürzt in eine Krise, wenn er mich nicht gleich sieht.
Letzte Woche, ich hatte ein paar Wege, war mein Mann mit ihm....die HP meinte, er wäre da entspannter gewesen, hätte die Distanz besser ertragen.

Als Jonathans Herzfehler festgestellt wurde war es fast zu spät.
Die Ärzte in Linz wollten nicht mehr operieren, so spät war es!
Diese Todesangst um meinen Sohn hat mich geprägt, hat das Band zwischen meinem Sohn dick und fest gemacht, fester als ich mir bewußt bin?
Binde ich ihn zu sehr an mich?

Aber da prallen wieder einmal unsere zwei Welten aufeinander.
Ich, die ich ungeduldig und ängstlich, alles richtig zu machen, bin.
Vor allem in neuen Situationen.
Und Jonathan, der sich seine Zeit nimmt.
Die HP meint auch, sie hätte nicht den Eindruck, dass er ängstlich wäre.
Die Tatsache, dass Mama nicht da ist, verunsichert ihn.
Wir beide sind es so sehr gewohnt, zusammen zu sein.
Er ist nie mal ein Wochenende von uns weg, bewegt sich aus unserem Verband heraus.

Man hat mir gesagt, die Eingewöhnung würde so an die zwei Wochen dauern...na, ich bin gespannt!
Ich habs nicht eilig, nicht falsch verstehen, aber ich will meinem Sohn auch nicht im Weg stehen.

Phu, ich hab den Eindruck, ich find heut nicht die richtigen Worte.
Zu sehr geschehen die Dinge auf reiner Gefühlsebene, sind nicht in Worte zu fassen.
Viel zu unklar.

Kann man zu sehr lieben?




Montag, 5. September 2011

Kindergarten :-)

 Immer, wenn ich heute meinen Sohn ansehe, schleicht sich ein Lächeln in mein Gesicht.

Unser Kindergartenkind (seinen Rucksack kann er nicht leiden, den trägt der Papa)
:-)))

Den Schmetterling find ich so schön passend!



Jonathan hat sich gleich wohl gefühlt.
War selbstbestimmt und mutig.
Es war berauschend, ihm zuzusehen.
Jaaa, ich übertreib.....bewirkt durch dieses Grinsen in meinem Gesicht!!!!
Er hat mit den anderen Kindern gespielt, mit den Kindergärtnerinnen den Ball gerollt.
Und morgen wieder!!!
Und übermorgen!
Für meinen Sohn tut sich da grad eine ganz neue Zeit auf, ich freu mich.


Und so sah das dann gegen Mittag aus.....



Ein guter Tag!