Dienstag, 28. Dezember 2010

Gedanken

Verdammt!
Dazu, keine Worte zu finden.

Nicht die Richtigen.

Viel zu viele Worte, die heraus drängen, gesagt, gesprochen, geschrieben werden wollen.
Worte, die fliessen, nein, ausbrechen.
Und das Wesentliche verdecken?
Den Zugang zur Wahr-heit ze(rr)-reden?

Himmel, hilf!

Müssen alle Gedanken zum gesprochenen Wort werden?
Wenn ja.... wie schaff ich das ????
Wenn nein... wann kommt die Stille?

Kommentare:

Gabriela hat gesagt…

Oh Barbara, ob das "in der Luft " liegt? Ganz ähnliche Fragen habe ich eben in mein Tagebuch geschrieben, und als letzten Satz: Ich möchte um Antwort bitten!
Ich glaube, mehr als ganz hineintauchen in das, was jetzt gerade drängt, können wir nicht tun.
Nur – als Verdammnis sehe ich diesen Zustand nicht an! :-)
Sei lieb gegrüsst
Gabriela

jonathan und seine familie hat gesagt…

Liebe Gabriela!
Nein, Verdammnis ist nicht das richtige Wort.

Wenn die Worte einen bedrängen und man nicht weiß,wie werten... nicht umgehen kann mit ihnen, sie immer hinter-fragen muss.
Wenn es tief verwurzelt scheint und man nicht weiß:
Ist es Revolution oder Wahrheit.
Rede ich mir alles schön oder vertraue ich wirklich?
Und dann besinn ich mich und weiß, ich muss es nicht wissen, ich darf mich darauf einlassen.
Gehe in Zuversicht und Vertrauen durch unser Leben
Gerade diese Gedanken machen mich stark.

Ich umarme Dich, Gabriela.
Barbara

Bewusst.Sein hat gesagt…

Liebe Barbara
Und auf einmal dreht sich das Wort ...
Ich lese von zwei Seiten und denke: verflixt. Es hebt sich alles auf : ))

Drück Dich lieb
Monika

jonathan und seine familie hat gesagt…

Liebe Monika!
Ja, es dreht sich.
Von Barbara zu Bärbel, von mir zu mir zu der, der ich bin.
Von der Einen zu der Anderen...und alle sprechen sie wahr und empfinden sie wahr.
Zusammen sind sie stark, jede hat ihr Recht auf Da-Sein.
Und wenn die Eine der Anderen Zuversicht ver-spricht und die Andere der Einen gut zuhört...dann wird am Ende alles gut :-))
Ich drück Dich lieb zurück
:-)

Hans hat gesagt…

Schreiben! Schreib es auf. Es hilft ungemein. Wirklich. Und wenn es schlimme Gedanken sind, verbrenn den Zettel nach dem aufschreiben. Mag sein, es ist ein Ritual, aber "sich etwas von der Seele schreiben"... da ist was dran.

jonathan und seine familie hat gesagt…

Ja, lieber Hans!
Und während ich schrieb wurden meine Gedanken zu einem Kreisel, zu sich widersprechenden Gegensätzen, zu vollkommen eigenständigen Ich-Formen.
Ihnen hier Raum zu geben hat mir geholfen.
Wobei die Gedanke,das Grübeln und Studieren noch lange nicht fertig sind mit mir! ;-)
Gut so! :-))
Fühl Dich umarmt!
Barbara

chris hat gesagt…

Ich würde sie jetzt gern lesen können....ich bin ja immer so neugierig ;-)
Wie auch immer, wenn sie nicht hier her gehören, sortiere sie...behalte die guten und gebe die anderen ab...an den der uns kein schweres Joch auflegt!
Liebe Grüße
Christine

Hans hat gesagt…

Angekommen Barbara :-) Und wenn du eines Tages aufhörst zu grübeln, zu studieren, zu empfinden.... dann gibt es dich nicht mehr. Also lass es lieber so wie es ist! Umärmel :-)

jonathan und seine familie hat gesagt…

Liebe Chris!
Die guten Gedanken können nicht sein ohne die schweren.
Sie reiben aneinander, ergänzen sich, erheben sich zu meinem Leben.
(K)ein Joch, (k)ein Segen.
Herzlich
Barbara