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Mittwoch, 16. November 2011

Am Schlimmsten

Am Schlimmsten ist, wenn ich Jonathan nicht verstehe.

Wenn ich nicht weiss, was er meint.. was er möchte.

Wenn seine Bedürfnisse sich auf wenige, sich wiederholende Aktivitäten beschränken, wenn immer wieder das selbe eingefordert wird, und ich mich frage, ob er einfach nicht mehr möchte oder ob ich nicht VERSTEHE, was er mag.

Wenn ich mit meinen Versuchen, ihm andere Dinge näher zu bringen, erfolglos bleibe.

Wenn er nachts halbstündlich im Bett sitzt und...ich weiss gar nicht, wie ich es beschreiben soll......
Er macht ein Geräusch, tief aus seinem Kehlkopf kommend.
Nicht schmerzvoll, nicht ängstlich, nicht........ICH WEISS NICHT, WAS ES IST!


Wenn ich ihn in den KG bringe und so glasklar "Der Unterschied!" vor mir steht.
Einem Vergleich standhalten.
Himmel, was war mir das immer egal, ob meine Kinder einer Skala entsprechen!!
Und jetzt?
Warum wein ich, wenn ich "nach-denke"?
Warum kann es nicht einfach sein?







Weil ich beschenkt wurde.
Weil Jonathan mir BWUSST-SEIN macht.
Weil dieser wunderschöne, so liebreizende, "anders-artige" Junge mein Herz ganz und gar erfüllt und mich auf eine so tiefe und besondere Art glücklich macht.


Wahre Freude und auch wahre Traurigkeit
Schweres Herz.

Sorgt euch nicht.
Ich bleibe neugierig auf unser Leben. :-)

Freitag, 13. August 2010

Heute geht mir dieses Lied, dieses Gefühl, diese Dringlichkeit an alle Menschen nicht aus dem Kopf.

Und Gabriela geht mir nicht aus dem Kopf.
Weiß jemand, was passiert ist?
Ein "Barbara, beruhige Dich, es ist alles ok!Sie hat ihre Gründe." würde mir schon reichen.

Schwierige Zeiten für viele von uns.
Barbara

Montag, 5. Juli 2010

Das Leben ist ein Tanz.

Langsam und anschmiegsam, mitreißend und ekstatisch...hingebungsvoll.
Sich einlassend auf den Takt der Lebenssymphonie.
Sich wiegen in den Klängen der lächelnden Augen meines Sohnes.
Wir singen ein Lied, froh und traurig zugleich....aber immer voller Inbrunst und Intensität.
Dieses Lied sollte nie verstummen, nie ungehört bleiben.

Ich hadere mit mir.
Wie konnte ich je "Selbstverständlichkeit" einziehen lassen??
Ich nehme mir das übel.Hatte den Rythmus verloren.

Ich vertraue.
Darauf, das Leben ausbrechen darf, dass es unsere Aufgabe ist, daraus zu lernen. Dass mein Lebensplan der Richtige für mich ist, dass ich "die Richtige" für meine Familie bin.


Und ich fürcht mich.
Immer noch ein bisschen.
So ein kleiner, kalter Stein.