Montag, 17. Januar 2011

Meine Töchter

 All diese Bilder sind meine Töchter.
Und noch viel mehr!
So individuell, selbst bestimmend und frei.
Sie sind in der Lage, unter die Oberfläche zu sehen, sind liebende Menschen, mit Kopf und Herz.
DAS ist es, was mich so unbeschreiblich stolz macht.











Ich liebe, liebe, liebe euch!

Ich weiss schon, so viele Fotos, droht da Gefahr?
Ich sag euch "Nein".
Denn da ist Stärke und Mut und Kraft!
Wir lassen uns nicht ein-grenzen.
Lassen uns nicht Angst machen.


Du hast mehr als jeden Schimmer von mir.
Ich weiss, ich häng für immer an Dir.
Du kannst in die Ferne fliegen,
in tiefste Tiefen tauchen.

Fühl Dich frei.
Das Universum dehnt sich aus.

Du kannst die Gipfel erklimmen,
zu allen Inseln schwimmen.
In Deinem Herzen bin ich sowieso dabei,
Denn ich bin immer Dein Zuhaus.



Ich bin glücklich Dich zu sehen.
Ich will an Dir nichts verdrehn.
Ich lass Dich.

Kein Problem in Sicht,
was Bessres gibt es nicht.

Ich lass Dich,
So wie Du bist.

Samstag, 15. Januar 2011

Getan

Es ist seltsam.
Ich bin glücklich und ich bin traurig, zur gleichen Zeit.
Diese beiden Gefühle widersprechen sich auch nicht, sie stehen in keiner Konkurrenz zueinander.
Sie resultieren auseinander?

In diesen Gefühlen lebt mein kleiner Bruder, Matthias
Seit Jonathans Todes-Gefahr drängt er aus meinem Unterbewußtsein in meine Realität.
Ich hab schon so viele Posts angefangen, hab sie verworfen, umgeschrieben...nicht geschrieben.

Aber dieser kleine Mann besteht darauf, drängt mich, will gehört werden.

Als Noah im Alter von Matthias war, war meine Tochter in dem Alter, in dem ich damals war...ca  9?
Ich hab mich gefragt, wie Anna empfinden würde, wenn Noah nicht mehr DA wäre.

Als Jonathan so krank war, war er in etwa so alt wie Matthias , als er gestorben ist.
Mir war das so bewußt!!!


Doch ich erinnere mich nicht an Dich, Matthias! Ich hab kein Bild in mir, keine Erinnerung!
Manchmal träume ich von Dir, doch nie kann ich Dein Gesicht sehen.


Seit ich hier  lese, erahne ich die Gefühle verwaister Mütter.
Sie sind mir ein Tor zum Verständnis.
Diese Kraft ist IN DIR.

Liebe Claudia!
Ich borg mir Dein Gedicht?
Ich lese es immer wieder und wieder und wieder...
und ich mag es meiner Mutter schenken.

Hab keine Angst vor morgen
Hab keine Angst vor dir

Mach dir nur keine Sorgen
Ich schlafe neben dir
Heut Nacht
Ich verjage alle Geister
Und die Dämone schick ich fort

Leg den Kopf an meine Schulter
Es ist der welt sicherste Ort

Hab keine Angst vor morgen
Hab keine Angst vor dir
Mach dir nur keine Sorgen

Ich schlafe neben dir
Heut Nacht

Weine, Weine, Weine, Weine
So viel und so lange du willst

Es gibt keine, keine, keine, keine Regeln
Bis der Schnee schmilzt


(aus: Hab keine Angst - Philipp Poisel)


Ich lache, denn mein Bruder ist in all diesem Trubel, all diesem lauten, fordernden Leben, mitten unter uns!
Gerade JETZT!
Ja, so froh und so traurig, zugleich.



Dieser Post ist eine solche Überwindung und ich mag wirklich, wirklich niemanden verletzen.
Doch ich muss das schreiben, es muss raus aus mir.
Jetzt muss ich nur noch auf "Post veröffentlichen" drücken......................................................

Mittwoch, 12. Januar 2011

Hand in Hand

Es lässt mich nicht los, beansprucht unentwegt meine Gedanken.

Valentina.
Ich spüre sie, ihre Eltern, ihre Familie und Freunde.
Hier, bei uns, im Netz, welches sich spinnt.
Sie ist geborgen und geliebt, wenn ihre Eltern könnten, sie würden die Last ihrer Tochter auf sich nehmen,
schöpfen aus jedem Moment so viel Kraft.
Um das Ausmass der Liebe und Geborgenheit erahnen zu können...schaut bei Gabriela vorbei.
Taucht ein in das Wunder.

Und dann ist da Cain.
Ein kleiner Junge, 3 Jahre alt.
Von seiner Mutter allein gelassen, ausgeliefert, nicht beschützt und behütet ..... nicht geliebt?
Totgeschlagen von dem Lebensgefährten seiner Mutter.

Mir bricht das Herz bei dem Gedanken.
Man hat ihn gefasst.....
Wohin mit meinem Zorn, meiner Wut?
Wohin mit meiner Hilflosigkeit?

Zersplittet in grenzenloser Freude und tiefer Trauer.
Um unsere Kinder.

Montag, 10. Januar 2011

Normal-Zeit

Da wartest Du viele Wochen auf den Urlaub, die Ferien....und schon sind sie vorbei!
Wir hatten es schön und friedlich, ein ruhiges Miteinander, Zeit auch für "Sich selbst", unterstützt und geborgen.
Vor allem die letzte Woche der Ferien war sehr fein.

Jonathan macht so schöne Fortschritte. :-)
Er nennt mich "Mi"
 :-))
Komm ich nach Hause ruft er mich "Mi! Hei!!"
Ob das jetzt von "Mami" oder von " Magst Du zu MIr kommen?" kommt.....?
Wir haben eine große Fotowand erstellt, und Jonathan liebt sie!
All seine Brüder und Schwestern, Papa und Mama, sucht er  mit einem fragendem "Wo??", findet und zeigt sie.
Hören wir seine Musik  kann er genau sagen, welches Lied er gerade gern hören möchte...sei es durch "Ja" oder "Nein" oder mit Hilfe seiner Gestik.
Er wird jeden Tag selbst-bestimmter, individueller.

Ich mag, wie das neue Jahr begonnen hat.
Ich merke, dass ich mich von "So muss das sein" und "So stell ich mir das vor!" noch mehr distanziert habe.
Diese Vor-Stellungen, wie das Leben abzulaufen hat.
Gar nicht nur unseren Jonathan betreffend!
Nicht, dass diese Vor-Ein-Stellungen früher große Macht über mich hatten ;-)
Aber ich  fühl mich jetzt noch freier und meine Augen, meine Seele sind im Einklang.
So fühl ich mich, empfind ich mich,....frei.
Los-gelöst.
Lächelnd.
Freudig erwartend.

Ruhig in mir.

Die "andere Seite" betrachtend.
Ja, da muss, nein darf,  man sich auf den Kopf stellen  :-)))


Und so :-)))))

Ich liebe euch, Familie!
Von ganzem Herzen und inniglich!

Dienstag, 4. Januar 2011

Schubladen

Als Jonathan noch ein ganz kleines Baby war, haben viele Menschen zu mir gesagt, dass man "es" kaum sehen würde.

Ich war froh darüber, ich weiß auch nicht, mir erschien das so "besser"
Dann hat mir eine liebe Frau gesagt, dass es gut ist, wenn die Menschen erkennen, wer vor ihnen steht, wenn sie zuordnen können, ob ihr Gegenüber in ihr "Schema" passt. Der Film "Der kalte Himmel"  hat mir das sehr deutlich gezeigt.
Da ist ein kleiner Junge, so hübsch und lieb, wieso "funktioniert" der nicht??
Wieso passt er nicht und nicht in diese verdammte Schublade??
Sieht ein Mensch, ein Kind, ganz "normal" aus, muss er dem auch entsprechen.

Individualität wird hochgehalten, aber bitte, nur im Rahmen!

Unterscheidet er sich schon optisch, wird ihm gleichzeitig jedes Vermögen, ein wertvolles Mitglied, ein Lehrer für seine Mitmenschen zu sein, abgesprochen.
Zu Jonathan wird nie einer sagen:"Du bist jetzt aber alt genug!" "Der Bub gehört nur besser erzogen!"
Viele werden  grundsätzlich davon ausgehen, dass er es "eh nicht besser" kann.

Menschen urteilen ständig.

Sind nicht bereit sich verblüffen und überraschen zu lassen, ihr Gegenüber mit diesen "anderen" Augen sehen zu wollen, hinter die Kulisse blicken zu wollen.
Das ist es, worauf ich meine Konzentration legen möchte.
Mich auszutauschen, zu kommuniziern, mich zu interessieren.
Das ist es.
"Wer bist Du?

Samstag, 1. Januar 2011

Happy Birthday, Noah!

Mein großer Junge!
Heute wirst Du acht Jahre alt und ich lieb Dich, umarm Dich, küss Dich!
Ich bin so stolz auf meinen Sohn, wie er seine Geschwister liebt, wie er die Welt, das Leben in sich aufnimmt und wahrnimmt.
Es hat etwas ganz Besonderes, sich auf jedes seiner Kinder einzulassen und ihre Individualität zu bestaunen.
Macht mich als Mutter so reich und beschenkt, so vollkommen und ganz.

Mein wunderschöner Sohn!
Gut, dass es Dich gibt!

Mama

Freitag, 31. Dezember 2010

In-Einander-Greifen

Von Herzen wünsch ich euch ein Jahr voll mit Freude und Liebe.
Ein Jahr, das zu Herzen geht und euch in eure Mitte führt.
Dorthin, wo wir uns in Liebe und Respekt begegnen, Du Dir und Ich Mir.

Heute war ein langer Tag.
Wie das letzte Jahr ein langes, volles war.
Ein Spiegel.

Ein Lied dem Jahr 2010

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Ansteckend :-)))

Ist schon eine Zeit her, da hab ich das bei unserer Gabriela gefunden.
Noch einmal von Herzen lachen dieses Jahr?
Los gehts!

Dienstag, 28. Dezember 2010

So soll es sein..

...so kann es bleiben.
Bewegt vom Leben.
Mit schwingendem Herzen.
;-)

Gedanken

Verdammt!
Dazu, keine Worte zu finden.

Nicht die Richtigen.

Viel zu viele Worte, die heraus drängen, gesagt, gesprochen, geschrieben werden wollen.
Worte, die fliessen, nein, ausbrechen.
Und das Wesentliche verdecken?
Den Zugang zur Wahr-heit ze(rr)-reden?

Himmel, hilf!

Müssen alle Gedanken zum gesprochenen Wort werden?
Wenn ja.... wie schaff ich das ????
Wenn nein... wann kommt die Stille?

Montag, 27. Dezember 2010

Neuzugang zur Sonnenschein-Kuscheltier-Armee

Dieser kuschelige Bär möchte gerne mit dabei sein!
Mit seinen langen Armen und Beinen kann er jeden, der meint, unsere Kinder wären ohne Wert, solange umarmen, bis ihm die Liebe einschießt!
Bis sein Herz übergeht vor Freude und die Lust am Leben und am Lieben ihn überwältigt!

Sein Platz ist bei der Sonnenschein-Armee, dort gehört er hin!

Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnacht

Was für ein Tag!
Die Zubereitung des Weihnachtsessens ist mir eine Freude!
Aber dann alles gleichzeitig auf den Tisch zu bringen, in meiner winzigen Küche....schwierig!
Aber es gelang!
Die Tischtücher, die ich mir von den Großeltern ausgeborgt hatte, waren viel zu klein. :-)
So bin ich, eine Chaotin!
Aber auch ohne Tischtuch waren alle froh und entspannt.
Und warten aufs Essen ;-)
Ausser Noah!
Der war so was von nervös!!!
Mein sensibler Junge war wirklich von der Rolle und stand kanpp vorm Kollaps! ;-)
Das Christkind hat ein tolles Dreirad für Jonathan gebracht! Eines, das mitwächst mit unserem Buben.


Und endlich, endlich! Eine funktionierende Autobahn für unseren Noah!!!

Wir haben schon schlechte Erfahrungen gemacht mit diversen Bahnen!
Aber die ist super!



Und wer war wohl das müdeste Kind?
:-)))
Die letzten Tage dieses Jahres.
Es war ein gutes, ein gesundes Jahr.
All die Fäden, die zu unserem Jetzt führen, all die Menschen, die dieses Jahr begleitet haben.
Es gingen Dinge verloren.
Ja, auch Freunde.
Aber vor allem gingen Ängste und Vorstellungen verloren.
Ich vertrau auf den Moment und sehe dieses Vertrauen so oft bestätigt und erfüllt.

Und so freu ich mich auf das nächste Jahr, bin voller Erwartung und Vorfreude.
Und hab die Gewissheit, dass wir einfach alles schaffen.
Gutes Gefühl :-)



Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnacht, euch allen

Ihr Lieben!
Ich hab ein sehr schönes, inniges, erfüllendes Gefühl in mir.
So einen wärmenden, glatten Stein.
Ich freu mich auf Gemüse schälen, Suppe kochen und darauf, ein Festessen zuzubereiten.
Ich freu mich auf meine Großeltern und Erichs Mutter.
Darauf, dass Noahs Nervosität abklingt (!) und auf Jonathans Gesicht, wenn der Christbaum erstrahlt.
Auf meine Schwester, meine großen Töchter, auf meinen Mann.

Viele, viele Gedanken an euch hab ich, meine Freunde.
An die vergangenen Monate, in denen wir uns begleiten und gegenseitig beistehen durften.
Wie oft ihr für mich da ward und wie oft ich bei euch zu Besuch sein durfte.

Von ganzem Herzen wünsche ich euch Weihnachten, dass euch reich an Gefühlen macht und in eurem Inneren beschenkt.
Dass ihr Freude auf die Gesichter eurer Liebsten zaubert und dieses Gefühl mit in das neue Jahr nehmen dürft.
Dass ihr eure Lieben, die nicht bei euch sein können, strahlend in euren Herzen tragt.

Ihr seid mir ein so großes Geschenk.
Frohe Weihnachten!
Barbara

Dienstag, 21. Dezember 2010

Er läuft!!

Profi-Filmer werden wir keine mehr...aber was solls ;-)

Montag, 20. Dezember 2010

Jonathans Weihnachtsgeschenk an seine Familie

Unser Junge macht seine ersten Schritte!!!
An einer Hand gehalten läuft er zügig durch die Wohnung und frei schafft er schon vier gute, sichere Schritte.
Man merkt auch, welche Freude er selber an dieser neuen Perspektive hat, wie stolz er auf sich ist.
Ist aber auch jedesmal ein großes Geschrei und Getue, wenn er uns sein neues Können präsentiert!
Er wundert sich höchstens, wenn Mama ein bisschen komisch wird und Pipi in die Augen kriegt ;-)
Wieso strahlt sie so, wenn sie weinen muss???
Jeder Versuch, ein Video zu machen, schlug bis jetzt fehl...aber ich arbeite daran!!!
Gerade weiß ich nicht mal, welcher meiner Töchter ich den Fotoapparat geborgt habe!

Habt noch schöne letzte Tage im Advent!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Barmherzigkeit

Jeden Sonntag, nach der Arbeit beim Bäcker, setz ich mich hin und höre auf Ö3 "Frühstück mit Barbara Stöckl".
Heute war es besonders.
Ein Krieger des Lichts.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ein bisschen, nur heute......

Gerade kommen wir von lieben Freunden.
Die Beiden haben einen fast 1jährigen Sohn und es war bezaubernd, den Buben zu erleben.
Dieses Wissen, diese Vertrautheit um seine Entwicklung.
Ich weine heute noch ein bisschen, morgen ist es wieder gut.
Noch ein bisschen Schmusen mit meinem besonderen Baby.
Manchmal darf man auch traurig sein, nicht wahr?

Montag, 13. Dezember 2010

Familie

Damals.
Meine Mutter und ihr Schwester
Das älter Mädchen ist meine Mama.
Damals war noch vieles anders. was man sich so unter Kindererziehung vorgestellt hat.

Und Heute.
Es gilt Wege zu gehen.
Mutig und zuversichtlich.
Unbeirrbar.
Hab euch lieb

Sonntag, 12. Dezember 2010

Für unsere Sternenkinder

Für Mirjam, Jana und Mia.
Für Matthias, meinen Bruder.
Für all die vielen Kinder.
Und  für die Väter und Mütter, die zurück blieben.
Eine Lichterkette rund um den Erdball.
Es brennen unsere Kerzen, unsere Gedanken sind bei euch.
Wie das wohl wäre, kleiner Bruder?

Dienstag, 7. Dezember 2010

Winterspaziergang

Selbstgemacht!!! ;-)
Eine Kiste auf die Rodel geschnallt, den Fellsack mir unserem Jungen hineingesteckt, und los gings!!
Jonathan war sehr, sehr beeindruckt!


Mein allerbester Ehemann, meine wundervollen Söhne, ich und unser toller Hund...so gingen wir heute durch den verschneiten Wald. Mir hat das so gut getan!
Ein so schöner Ausflug, ein so schönes Besinnen auf das, was wichtig ist.
Ich bin ein sehr glücklicher Mensch, wenn man mich nur lässt.

Erinnerungen

Als Teenager hab ich mal dieses Lied "geschenkt" bekommen.
Heute geb ich es zurück.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Samstag, 4. Dezember 2010

Krampus-Umzug


Also, zu meiner Zeit waren die Krampusse nicht so gruselig!!!
Noah war überaus beeindruckt und Jonathan....nichts wie weg!!
Er hat sich echt gefürchtet, wir haben uns dann abgewechselt, sind mit ihm in einer Gaststätte geblieben.
Und die Musik dazu fand ich spannend.





Donnerstag, 2. Dezember 2010

Unser Beitrag zur Sonnenschein-Armee


Großvater Bär und Jonathan
Die beiden unterstützen sich, denn sie haben es  nicht immer leicht.
Ihnen wird ganz oft das Recht auf ein selbstbestimmtes, glückliches Leben abgesprochen.
Man nimmt sie nicht für voll, da sie sich in unserer schnellen und leistungsorientierten Welt nur schwer zurecht finden, da nicht reinzupassen scheinen.
Dabei können wir sovieles von ihnen lernen, wenn wir nur versuchen, die Welt mit ihren Augen zu betrachten, ein bisschen bedächtiger mit unserem Leben umgehen, und uns erlauben, sich auf den Moment einzulassen.

Darum schließen wir uns der Sonnenschein-Armee an.
Es ist ein so wert-volles Gefühl, nicht allein zu sein, im  Austausch miteinander zu stehen.
Danke, liebe Elisabeth.

Abendspaziergang


 Unsere Stadt ist heuer besonders schön.

 Gestern hab ich mir mal nur meinen Großen geschnappt und wir haben mit dem Hund eine schöne Runde gedreht.

Beim Konditor hab ich 18 € gelassen!
Lauter Wunderbar-keiten :-)
Ich geh da übrigens nicht zu der Firma, für die ich arbeite ;-)
Zusammen mit Noah hab ich endlich unser Wohnzimmer weihnachtlich geschmückt und dann gabs ein feines Abendessen mit beiden Töchtern und meinen Söhnen. Ich mag das!

Erich kommt heute zurück, auch das mag ich!!! ;-)))

Meinem Großvater geht es soweit gut.
Seine Hauptsorge gilt nach wie vor seiner Frau, es war wunderschön mitanzusehen, wie glücklich er ist, wieder an ihrer Seite sein zu dürfen!

Morgen muss er zur Wundkontrolle ins KH, dann werden wir weitersehen.
Meine Mutter hat ein Treffen mit der Volkshilfe organisiert, und das Drama ist, dass es unwahrscheinlich ist, dass die beiden zusammen einen Heimplatz  bekommen werden.
"Das hätte vor Jahren stattfinden müssen." so die Antwort.
Ich mag das nicht glauben und wäre froh, wenn ihr mir da weiter helfen könntet.
Die beiden zu trennen, das ist unmöglich.
Das wird der Tod tun.
Er wird sie auch wieder vereinen.
Wenn es Zeit ist.
Das zu ahnen, zu wissen, fühlt sich so gut und richtig an.

Nun kommt jeden Tag für eine Stunde eine Dame zu meinen Großeltern, die sich um die beiden kümmert.
Natürlich werden meine Schwester und ich für unsere Großeltern dasein.
Aber die Nächte, die vielen übrigen Stunden!
Opa mußte schon 2mal die Rettung rufen, weil Oma gestürzt war und er ihr nicht hochhelfen konnte.
Einmal ist er gar auf die Strasse gegangen und hat Passanten um Hilfe gebeten!
Das macht uns große Angst und Sorge!

Die ganze Familie zieht an einem Strang, anders ist das nicht möglich.
Zusammen und stark, zuversichtlich und in Liebe.
Wir werden einen Weg finden.

Montag, 29. November 2010

Mein Kraftspender.
Meine Familie.
Meine Konzentration.
Mein Leben.

Dinge, die alles auf den guten und richtigen "Augenblick" richten.
Die mich lächeln lassen.
Meine Schwester hat mir mal gesagt, dass, wenn man lächelt, man nicht in der Lage wäre, schlechte Gedanken zu haben. Man begibt man sich auf die Suche nach einem Lächeln, sieht genau hin, "ver-ewigt" es.
Solche "Blicke" geben mir soviel Kraft und Zuversicht.

Heute kommt mein Großvater aus dem KH.
Meine Mutter ist aus Spanien gekommen, hat meine Tante abgewechselt und meine Schwester und ich sind nachmittags auf ein paar Stunden da.
Dieser Zusammenhalt ist ganz wichtig und sehr schön.

Ich hab mir sehr gewünscht, noch einmal eine Chance zu bekommen.
Die letzten Jahre....ich war für meine Großeltern nicht wirklich da.
In meinem Leben ist doch einiges passiert, vieles davon hat mich bewußter werden lassen. Und trotzdem hätte ich fast versäumt, meinen Großeltern zu zeigen, wie wichtig sie mir sind.
Ihnen Jonathan vorzustellen!
Sie wissen nicht, das Jonathan das DS hat.
Glaube ich.
Als er geboren wurde, sollte ich nichts sagen.......
Ich hab mich daran gehalten, doch ich möchte das nicht mehr.
Ich werde ihnen meine Familie zeigen :-)
Werde ihnen Jonathan zeigen.
Werde den Frühling noch einmal einziehen lassen.

Donnerstag, 25. November 2010

Bewegung

Bewegung entsteht.

Klarheit verlangend, begehrend, brauchend, unaufhaltsam, immer gegenwärtig

Fallen lasse in Zuversicht, in Vertrauen.
Zulassen wollen.
Ge-Fangen werden, immer schon, verstrickt im Netz der Nicht-Erreichbarkeit. Der Un-Nähe.
Der Un-Zulänglichkeit.
Nie genug.

Müde und traurig,
ermuntert und froh.
Resignierend und hoffnungsvoll.


Ein Wechselspiel, komprimiert auf wenige Tage.

A Beuschl und a Bier ;-)

Das war ein Tag gestern!!
Nachmittags sind wir zu meiner Großmutter und unserer Tante gefahren. Meine Schwester, meine Tochter Anna, Jonathan und ich.

Nun, alle warm angezogen, im Gänsemarsch durch den engen Flur....Tür zu, Schlüssel in der Wohnung.

Mein Alptraum.
Nicht in mein Daheim zu können macht mich verrückt.
Wir waren eh schon spät dran und hatten einen ordentlichen Weg vor uns.
Und keine Ahnung, wann wir zurück kommen würden, was sag ich dem Schlüsseldienst???
Der gute Mann war 30 Minuten später da und ich um 75€ ärmer ;-)
Aber froh!

Die Fahrt war echt ok, Jonathan liebt übrigens U-Bahn fahren und war ganz begeistert :-)
Meine Anna blieb dann bei ihrer Urgroßmutter und der Rest der Familie ging ins KH zu Großvater.
Wie die Hühner sind wir da herumgelaufen!
Haben uns angestellt, um zu erfahren, wo wir Opa finden....und eher genervte Angestellte vorgefunden, die mit uns so gar nichts anfangen konnten ;-)
Wir hetzen um die Ecke...und wer steht da, kommt von einem Beuschel und einem kleinen Bier????
Der Opa!!! :-))))
Jetzt noch muss ich lachen, und ein bisschen weinen, bei dieser Erinnerung.
Wir waren so unglaublich erleichtert!!
"Pssst! Nicht das mich die Schwestern finden!"
Wir waren dann gemeinsam etwas trinken und haben uns lange unterhalten.
Wenn alles gut geht darf er bis Freitag aus dem KH.

Heute fahren wir noch mal nach Wien.
Sollte Opa doch länger im KH bleiben, müssen wir das Wochenende planen.
Oma kann auf gar keinen Fall alleine bleiben.
Aber ich sag euch was, das ist meine geringste Sorge.

Frohe Grüße!
Barbara

Ach ja!
Ich hab so tolle Fotos von meinen Großeltern bekommen!
Ganz, ganz alte Bilder!
Die werde ich mir heute zusammen  mit meiner Oma ansehen.
Ich freu mich darauf!