Dienstag, 7. Juni 2011

Kindergarten

Gestern haben wir uns Jonathans KG angesehen.
:-))))
Ich bin begeistert!
Jonathan wird zu der Regenbogen Gruppe gehören, zusammen mit 14 anderen Kindern.
10 "normale" und 5 "besondere" Kinder werden Jonathans Alltag bereichern. :-))
Es gibt einen Bewegungsparcours und einen Raum der Sinne, die immer wieder umgestaltet werden, immer wieder neue Anreize für unsere Kinder bieten.
Einen riesengroßen Garten und Spielplatz, die Rutsche hat Jonathan gestern schon erobert.

Aus der Website:

eine HPI (Heilpädagogisch- Integrative) Gruppe in der sich 15 Kinder zur Betreuung wiederfinden, wobei maximal 5 Kinder als Integrationskinder geführt werden dürfen.

In dieser besonderen Gruppe sind drei Personen für die Betreuung eingesetzt: Eine Kinderbetreuerin, eine Kindergartenpädagogin und eine sonderpädagogische Kindergartenpädagogin. Dadurch ist es aufgrund der geringeren Gesamtkinderzahl leichter möglich auf jedes einzelne Kind einzugehen.

Intensive Beschäftigung, Förderungen und Begleitung im Tagesablauf sind primäre Ziele in der Arbeit der Pädagoginnen: "Haben wir nicht alle besondere Bedürfnisse?"
(vom Kuscheln bis zum Rollstuhl)

Wir setzen die integrative Pädagogik gleich mit einer individuellen Pädagogik für alle Kinder, nehmen die Bedürfnisse der Kinder wahr und lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Stärken und Begabungen jedes einzelnen Kindes in der Gruppe.

Die Eigenkompetenzen der Kinder werden geweckt und gestärkt.
Wir schaffen eine Umgebung in denen sich die Kinder möglichst frei bewegen können aber dennoch die Sicherheit haben dass jemand da ist wenn sie jemanden brauchen und erweitern somit die Handlungsfähigkeit des Einzelnen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch,

Ihr Kindergartenteam

Vormittags war Jonathans (meine) Frühförderin zu Besuch und hat mir Tipps gegeben, welche Fragen sich durch Jonathans DS ergeben, ich wollte nichts übersehen.
Auf all meine Fragen bekam ich "passende" Antworten.
Antworten, die mir das Gefühl geben, dass Jonathan dort richtig gut aufgehoben sein wird.
Das war ein richtig gutes Gespräch.
Wir wurden sogar gebeten, Jonathans Frühförderin Michaela zu einem Gespräch mitzubringen.
Ich find das ganz toll!
Nachdem ich immer wieder lese, dass unsere besonderen Kinder auf Ausflüge nicht mitgenommen werden, hab ich mich gleich danach erkundigt.
Die Damen waren ganz verblüfft! ;-)
NATÜRLICH werden die Ausflüge so gestaltet, dass ALLE Kinder teilnehmen können!!!
Im August sind noch 2 Schnuppertage und ab 5. September gehts dann los.

Ich bin schon so aufgeregt!!!!
Ja, ich werd weinen müssen.
Nicht vor meinem Sohn, ich will. dass er mit dem besten, dem schönsten Gefühl in diesen neuen Lebensabschnitt geht!!!
Aber Glücks-Tränen werden fließen...nein, die fließen schon!!
Und ich bin so unfassbar glücklich und stolz.
Er plaudert, er läuft....und jetzt kommt er sogar ganz sauer angelaufen, wenn er in die Windel gekackt hat ;-))))
Er äussert seine Wünsche, ist durchaus verständig, wenn man mal nicht sofort springt!
Die Gebärde für "Warte ein bisschen" ist bei einer großen Familie unerlässlich....und da er weiss, dass dieses Versprechen auch bald einglöst wird...wartet er eben ein bisschen. :-)
Es gibt unzählige Situationen, in denen ich merke, wie gut er versteht, worum es geht.
Seine Entwicklung von Baby zum Kleinkind fasziniert mich.
Dieser starke eigene Wille, diese Freude an seiner Familie.

Er ist ein Geschenk, das ich mit der Welt teilen möchte.
Ich wünsch mir, dass die Menschen hinsehen und sich begeistern an meinem Sohn.


Alles geht seinen Weg, ohne jeden Zweifel.
Jonathan geht seinen Weg.
Ich auch.
Alle tun das.
Seht euch mal den Post von Graugrüngelb an....
http://graugruengelb.wordpress.com/2011/06/03/wege-zur-wahrheit/
Faszinierend find ich das.
Barbara

Sonntag, 5. Juni 2011

Alexander

Gestern nachmittag waren wir auf einem Kinderfest in der Stadt.

Jonathan war so, so bezaubernd!!
Alle Kinder tanzen zu Volksmusik, aber keines so inbrünstig wie unser Sohn!!!!
Auf die Leiter der Rutsche im Park kommt er alleine rauf und ärschlings runterrutschen liiiiebt er!!!
Ich hatte die Kamera nicht mit, ärgert mich!!!


Wir kommen zu dem Fest, da ist noch ein schattiger Tisch frei...
Zeitgleich mit uns kommt ein "junger Mann" an den Tisch.
Ich seh ihn die letzten drei Jahre immer wieder, immer wenn in der Stadt ein Fest ist.

Er heisst Alexander und hat das Down Syndrom.

Ich weiss noch, gleich als wir die Diagnose hatten ist er mir das erste Mal begegnet.
Ach, was hab ich geweint!!!
Nicht, dass mich seine Besonderheit gestört hätte, gar nicht! Aber für meinen Sohn!??
Ach, ich hab mich damals von dem Kind verabschiedet, welches in meiner Vorstellung, meiner Selbstverständlichkeit leben sollte.

Dann war das Jahr mit Jonathans Herz OP, das selbe Fest, und ich hatte in mir ein "Ja!"
Alles, aber bitte, bitte lass ihn gross werden!
Lass mich irgendwann stolz meinen erwachsenen Sohn dabei beobachten, wie er ein Stadtfest besucht , selbstständig und froh.

Und gestern sind wir an einem Tisch gesessen und haben uns GUT unterhalten.
Ich hab junger Mann unter Anführungszeichen gesetzt, denn er ist schon 37 Jahre alt!
Ich hätt das nicht gedacht, er wirkt viel jünger.

Die ewige Jugend sitzt im Herzen!

Nächstes Mal "kennen" wir uns schon, ich bin sehr gespannt auf diesen besonderen Menschen.
Und ich denke, er wird sich freuen, uns zu sehen :-))

Donnerstag, 2. Juni 2011

Spontanität!!

Persönlichkeit braucht Raum!
Meine Tochter Sarah lebt ja jetzt schon ein paar Monate "entfernt" von uns.
Ich bin sehr beeindruckt, wie sie das lebt :-)
Frei und lebenshungrig geht sie durch ihr Leben, umgeben von so wundervollen Freunden, und keht immer wieder zurück in ihr  "Zu Hause".
Kommt auf ein gutes Gespräch vorbei, zollt jedem ihrer Geschwistern volle Aufmerksamkeit, ist mitten unter uns und doch selbstständig.

Heute war sie mit unserem Jonathan im Bogi-Park....einem Indoor-Spielplatz.
Ungeplant, spontan, hat sie sich mit Jonathan auf den Weg gemacht.
Unser Noah ist mit guten Freunden in Schladming.
Anna ist schon groooooss und schläft deshalb heute echt länger ;-)))
Andre ist in Kärnten, auch mit guten Freunden....so hoffe ich!!!!!!! ;-)
.....
Da sassen wir nun, mein Mann und ich......Himmel, was mach ma!!!
:-)))

Wir sind beide gern unter Menschen, also sind wir in den ersten Bezirk nach Wien hinein gefahren.
Die Kärnter Strasse einmal rauf und einmal runter :-)
Mit kleinem Mocca, weissem Spritzer, kleines Bier. Und dann noch Garnelen und Calamari.....""Take away" von dem "Gegenüber der Südsee" ;-)))))

Danke, meine Grosse!
Das war mal wieder wichtig!!

Die Videos, die sie gemacht hat lassen sich nicht einstellen.
Ach, so beeindruckend!!!!
Dafür einige Fotos :-))))




Mittwoch, 1. Juni 2011

DS Picknick 2011

Fein war das!!
Um die sieben Familien mit ihren tollen Kindern waren da!



Im Herbst gehen wir dann alle wandern....ich freu mich schon!

Jaaaa und das Allerfeinste ist: Jonathan hat ab September einen Kindergartenplatz!!!!!
Ich freu mich sosehr für meinen Jungen!
Jeden Tag spielen, lernen, Freunde finden.
Natürlich spielen wir alle mit unserem Jonathan, aber mit Kindern ist das schon noch mal etwas anderes!
Der KG ist zwar am anderen Ende unserer Stadt, aber mit dem Bus sollte das zu schaffen sein.
Montag schnuppern wir einmal rein :-))))

Hoffentlich kann ich ihn loslassen!!
Ich kann ihn mir so ihne seine Familie an seiner Seite so gar nicht vorstellen!

Habt einen schönen Feiertag morgen!

Montag, 30. Mai 2011

Leichter

Ich lese mir eure Kommentare immer wieder durch. Dieser hier öffnet mir die Tür für das Weitergehen.


Und auch mich schmerzt es, von Freunden be- und verurteilt zu werden. Ist es eine Enttäuschung, dass man dachte, auch das Freisein, das Reifsein mit ihnen zu teilen, hat man sich über die Tiefe der Beziehung getäuscht, so dass die Desillusionierung schmerzt? Ich weiß es nicht.
Ich lerne aber gerade, auf solche Menschen, Freunde und Baldnichtmehrfreunde und Oderebendochfreunde, zu horchen. Was sie mir über mich sagen – ja, der Zorn spricht zu mir. Und was sie mir über sich erzählen. Eigentlich sagen sie ja viel mehr über sich selbst. Und ich lerne, sie nicht zu bewerten in ihren Reaktionen, denn auch in ihren Schuhen bin ich nicht gelaufen. So wie sie in meinen nicht. Ich trage ja auch nicht ihre Päckchen, und sie meine nicht. Wenn ich mir dessen bewusst bin, dann kann ich wieder liebevoller schauen, auch auf diese Freunde, und den Dialog suchen. Der vielleicht zu einem reifen Gespräch werden kann – mit Zuhören und Sagen auf beiden Seiten. Oder eben nicht, und es kommt zur Distanz. Aber nicht mehr zum Unfrieden, weder in mir, noch zwischen uns.


Danke, liebe Uta!


Aus der gestrigen Entschuldigung ist ein Verstehen geworden.
Ein gegenseitiges OK.
Wir werden uns das Schmerzliche wegumarmen und werden an einem Tisch sitzen können.
Ich mag nicht an Vergangenem hängen, mag nicht noch einen Vorwurf an meine Gedanken hängen.
Das Gewitter war reinigend, klärend.
Vorallem dieser Zorn in mir hat mir sehr zu denken gegeben.
Mir war er gar nicht bewußt.
Womöglich gibt es da doch noch einiges auf-zu-klären.


Ihr habt mich wieder aufgerichtet, mir den Rücken gestärkt und mich sehr, sehr froh gemacht mir euren Worten.
Doch, ich hab einen sehr schönen Freundeskreis. :-)
Barbara

Sonntag, 29. Mai 2011

Schwierig

Gestern war schwierig.

Mein Freundeskreis...nun, ich hab keinen.
Als ich mit Jonathan schwanger wurde, passierte das in einer überaus schwierigen, energieraubenden Lebensphase.
Das hat große Diskussionen im Kreis unserer Freunde aufgeworfen....ich bin allein durch diese Monate gegangen.
Als Jonathan dann krank wurde, haben wir uns wieder angenähert.
Oberflächlich zwar, doch man hat zumindest miteinander an einem Tisch sitzen können.

Doch gestern kam all mein Groll zum Vorschein, all mein Zorn.
Ich spüre eine große Distanz, aber Zorn?
Ich will das nicht.

Als ich den Vorwurf erhob, das damals niemand an uns geglaubt hat, niemand an unserer Seite war, wurde das zunächst bestritten....dann sagt jemand:

"Geh, sind wir uns doch ehrlich!! Alle haben sich gefragt, warum du  keine Fruchtwasseruntersuchung hast machen lassen. Ihr habt vier tolle Kinder....den habts brauchen können, wie an langen Winter!"
Er hätt auch sagen können "wie an Kropf" oder "wie Zahnweh"...ist aber ein Sunnyboy, das Schlimmste was ihm passieren kann ist ein langer Winter......

Verdammt, mich bringt das immer noch zum Weinen.

Meinem Sohn seine Lebensberechtigung absprechen.
Mich zu beurteilen, mir nicht zu glauben, dass ich FROH bin, Jonathan zu haben.
Weil es über ihren Horizont hinausgeht, weil es einfach unvorstellbar ist.

Die Entschuldigung für gestern ist eingetrudelt, über Facebook.
"Nicht mehr böse sein"....ach Du, ich bin traurig.
Und nächste Woche geh ich zu meiner Homöopathin und lass mich auf den Zorn in mir behandeln!!!
Ich kanns kaum erwarten.
Wo sind meine Bachblüten!!!
;-)

Ja, dafür dank ich Dir, Blogger!
Von der Seele geschrieben, nachgedacht, mich leichter gemacht.
Dem Stachel seine Spitze abgebrochen (hoff ich!)
Und jetzt freu mich mich auf unser DS Picknick im Prater!!!!!
Da gibts dann richtig viele Fotos!

Sonntag, 15. Mai 2011

Ich mag mein Leben

Unser Jonathan wird groß :-)
Wenn wir durch unsere Stadt spazieren wird er von so vielen Menschen willkommen geheißen.
Viele sehen ihn jetzt, wo es warm wird und mehr Menschen auf der Straße sind, das erste mal laufen.
Durch das Obst-und Gemüsegeschäft meiner Eltern, durch unsere Kinder und "last but not least" durch meinen Mann und mich, kennen wir viele Menschen hier im Ort.
Wie auf einer Welle getragen spaziert mein Sohn durch die Stadt.
(Ja, die Welle trägt auch uns ;-))
Schüttelt Hände, ruft sein fröhliches "Hi!",  spielt mit Passanten Fussball und lässt uns alle näher zusammen rücken, plaudern und miteinander lachen.

Unser Noah hatte eine tolle Vorstellung eines Musicals in seiner Schule.
So viele Stunden üben und einstudieren haben die Burschen und Mädchen seiner Klasse hinter sich gebracht!!
Und es war bezaubernd! :-))
 Unser "Medizinmann" mit seiner hübschen Schwester
Einfach besonders, seinen großen Sohn/Bruder auf der Bühne zu erleben :-))

Ich kann euch leider keine Bilder oder Videos einstellen, da sind ganz viele Kinder zu sehen, wo ich nicht weiss, ob das ok wäre.....

Das Leben verläuft wieder ruhiger!
Meine Oma ist gut untergebracht, Opa besucht sie jeden Tag, ich schaff es ein-zweimal die Woche.
Oma lebt in ihrer eigenen, durchaus guten, Welt.
Kein Zorn, keine Angst, keine Sorge.
Momentaufnahmen ihrer Vergangenheit.
Das Pflegepersonal ist mit dem Herzen dabei, ich spür da ein Bemühen, ein Ehrfurcht dem Beruf gegenüber.
Und ganz viel Akzeptanz und Geduld diesen alten Herrschaften gegenüber.
Nein, ich möcht so nicht enden.
Doch sollte es mir nicht erspart bleiben, sag ich heute "Danke" an den jungen Menschen, der diesen Beruf einmal ausüben wird.
Es war bemerkenswert und besonders, dieses soziale Netzwerk für meine Großmutter zu erleben.
Mit welcher Flexibilität und welchem Bemühen sich um Oma gekümmert wurde, wir unterstützt wurden!
Gut gemacht, ihr Lieben!
Danke dafür!


Montag, 9. Mai 2011

Muttertag

Wir haben den Samstag zum Muttertag gemacht und waren in Podersdorf am Neusiedler See.
Surf-Welt Cup!!
Lauter knackige, gebräunte Menschen,
Sand zum Spielen für die Burschen,
was will man mehr?
;-)




Sonntag hab ich dann das Frühstück für Mödling und Umgebung,
nein, es muss ganz Niederösterreich gewesen sein!!
gebacken.
;-)
Anstrengend, aber spassig!
Die beiden Mädchen, mit denen ich arbeite, sind im Alter meiner großen Töchter und es ist echt fein mit den beiden.
Mittags war dann Schwiegermama zu Besuch.
Ich hab gut gekocht und es war ok.
Erichs Mama ist an Demenz erkrankt und es ist nicht leicht, sich mit ihr zu unterhalten.
Man bekommt nur ein "Ja" oder ein "Nein" als Antwort.
Für meinen Mann ist das nicht leicht. Sein Bruder ist vor einigen Jahren gestorben und seine Mama hat das "vergessen". Sie spricht kaum, doch wenn, dann fragt sie Erich, wo er denn sei, ob er etwas von Robert gehört hätte.
Wie reagiert man da? Mein Mann bringt es nicht übers Herz, ihr zu sagen, dass ihr Sohn nicht mehr lebt.
Es ist schwierig.
Ich hoffe sehr, dass ihr die Stunden bei uns gefallen haben!
Ein paar Runden "Mensch ärgere dich nicht" waren auch dabei,einfach ein bisschen Abwechslung zu ihrem Alltag.

Ja, und heute hab ich die Mutter meiner Mutter besucht :-)
Es geht ihr inzwischen so gut, dass wir mit einem Rollstuhl in den Garten fahren konnten.
Großvater war auch dabei und beide hatten richtig Freude daran :-))
Zuerst hatte ich ein bisschen Sorge...was mach ich, wenn dort draussen etwas passiert, fast hätt ich mich nicht getraut.
Doch dann dacht ich daran, wie lange Oma nicht mehr in der Lage war, die Sonne auf ihrem Gesicht zu spüren, frische Luft zu atmen.
Das sind Wochen und Monate!
Und da sass sie!
Das Gesicht in den Wind gestreckt, lachend und froh :-))
So viel geplaudert hat sie lange nicht mehr!
Opa war auch sehr erleichtert, ihm setzt das KH in dem beider Mütter gestorben sind, sehr zu!!
In den nächsten Tagen soll Großmutter in ein Pflegeheim unserer Wahl überstellt werden.
Klein und behaglich, im Grünen, weniger Patienten.

Mein Noah hat in der Schule ein wunderhübsches Schächtelchen gebastelt.
Ich liebe so kleine, hübsche Behältnisse.
Darin war ein Glücksbringer, ein Kleinod :-)



Meine Sarah kam ganz überraschen vorbei.
,Da stand sie, mit Blümchen in der Hand :-))
Ach, wir verstehen uns so gut, ihre Selbstständigkeit ist bemerkenswert und macht mich stolz auf mein Mädchen. Heute war ihr freier Tag und sie hat den ganzen Nachmittag mit Jonathan verbracht, damit er nicht mit ins KH muss. Aus eigenem Antrieb, weil sie es genießt mit ihrer Familie zu sein :-)

Und meine Anni :-))
Liebes, dieses Video ist jederzeit aufrufbar, Du bist mein Augenbrauensklave!!
Süsse, was tät ich ohne Dich!
Du bist mir eine große Hilfe, verschaffst mir immer wieder eine Auszeit!!
Du weisst gar nicht, wie wichtig das manchmal ist.


Ich bin gerne Mutter.
Von ganzem Herzen, dazu geboren und gemacht.
Mein Lebensplan.

Sonntag, 1. Mai 2011

Gesunder Schlaf


Unser Jonathan schläft sich gesund.
Die AB haben gut angeschlagen, haben sofort gewirkt.
Unser Süsser hat jetzt zwar Bauchweh, mit allen Nebenwirkungen in seiner Windel ;-)
aber dieser herzzerreissende Husten ist besiegt.
Nächsten Mittwoch gehts zu unserer Blütenfee Gundula.
Unser inneres Gleichgewicht wieder herstellen!!  :-))

Gestern hat Jonathan mit Begeisterung Fussball gespielt, die Nächte sind ruhig und ich hab mein Bett wieder für mich!

Ich danke euch sehr für eure guten Wünsche und Gedanken.

Schlaft gut!
Barbara

Donnerstag, 28. April 2011

Unserem Jonathan ging es schon viel besser.
 Ich war schon so erleichtert, das Fieber weg, der Husten besser...
und heute nacht gings dann wieder los.
Wie arm so ein kleiner Körper einem erscheint, wie sichtbar alle Energie dieses Kindes von der Erkrankung aufgesogen wird.
Er bekommt jetzt doch ein Antibiotikum. :-(

Hab ich die Krankheit von meiner Großmutter zu uns gebracht?
Oder hab ich Oma angesteckt?
Beide husten und fiebern, Noah und ich sind auch schon angesteckt.
Wisst ihr, ich bin halt auch "verwöhnt"
Jonathan ist nie, nie krank.
Ein bisschen Fieber und Pünktchen nach einer Impfung, das wars schon.
Richtig krank war er jetzt lange nicht, über Monate nicht.

Werd wieder gesund, kleiner Mann.
Mama

Mittwoch, 27. April 2011

Bilder






Für alle, die unseren Jonathan nicht tagtäglich erleben dürfen.
Grüße nach Spanien!!
Und dicken, liebevollen, schmusigen Kuss für unseren Liebsten in Oberösterreich!
;-)

Sonntag, 24. April 2011

Krank


Unser Jonathan ist krank.
Husten, der sich richtig schlimm anhört, Schnupfen und Fieber.
Gestern hat er sich ganz oft erbrochen.
Heute vormittag waren wir sogar im KH, ich bin bei Jonathan entschieden unentspannter, als bei meinen Großen.
Aber wenigstens hab ich jetzt die Gewißheit, dass seine Lunge frei ist, er einfach nur einen Infekt hat, wie viele andere Kinder auch.
Hoch lebe die Normalität (?)

Besonders schade ist, dass ich dadurch Elisabeth und ihre Familie nicht treffen konnte!!

Dabei hatte ich gut gekocht

Spaghetti Bolognese und Napoli
mit Salat
;-)
Jetzt hat meine Sarah eine Freude und wird mit Nahrung über-versorgt.

Ja, zur Zeit komm ich aus den diversen Krankenhäusern nicht raus!!
Meine Großmutter wurde in ein Geriatriezentrum aufgenommen.
Per Noteinweisung.
Nein, es war nicht mehr machbar zu Hause.
Wir besuchen sie ganz oft, jeden Tag schaut einer von uns vorbei.
Es ist traurig, sie so zu sehen.

Habt schöne Osterfeiertage.
Barbara




Mittwoch, 20. April 2011

Pflegeheim

Der Schnuppertag im Tageszentrum für alte Menschen verlief so fein!
Wir einigten uns auf fünf Tage in der Woche, früh Morgens und Abends kommt eine Pflegekraft und kümmert sich um Oma.
Um 8 Uhr wird Oma abgeholt, verbringt gute, gefüllte Stunden im TZ und gegen 16 Uhr kommt sie heim und hat ihren Mann, ihre gewohnte Umgebung.
Und jetzt scheitert das Ganze am Transport.
Oma ist zu wenig mobil, da sind vier Stufen, die es zu bewältigen gibt.
Wir haben eine halbe Stunde gebraucht, um aus dem Auto in die Wohnung zu gelangen.
Zu dritt.
Sie hat in den letzten drei Wochen so erschreckend abgebaut!
Weder das Transportunternehmen des TZ noch die für uns zuständige Pflegeeinrichtung übernehmen die Verantwortung für den Transport.
"Versicherungstechnisch nicht machbar"...sagte man uns.

Alle raten uns zu einem Pflegeheim.
Opa möchte ein Pflegeheim.
Ich will ein Pflegeheim.
Doch es fühlt sich nicht gut an.
Wie resignieren.
Wie aufgeben.

Nimm es an.....das erscheint mir...zu einfach?
Gibt es einen anderen Weg und ich seh ihn nicht?
Aber es ist ja gar nicht mein Weg, Großvater und Großmutter sind die Eigentlichen, die ihn gehen müssen.
Das macht es so schwierig.

"Das Beste" wollen.
Hm, was ist das?
Wie ist das?
Wie fühlt sich "das Beste" an?
Für Oma?
Für ihren Mann, der nicht fassen kann, was mit seiner Frau passiert?
Für uns, seine nächsten Verwandten?

Ich weiss es nicht.

Dienstag, 19. April 2011

Happy Birthday, (Ur)Opa!!!




Jeden Tag staune ich über Dich!
Stark und unermüdlich!
Liebevoll, bis zur Selbstaufgabe!
Unglaublich stur!!!
;-)

Ich wünsch Dir, dass die kommenden Zeiten leichter für euch werden.
Die Wege sind bereitet, wir müssen sie nur gehen.

Ich lieb Dich sehr.
Barbara

Sonntag, 17. April 2011

Mirjam hat Geburtstag

Es muss Wehen gleichen.

Liebe Gabriela
Ich lach mit Dir, ich wein mit Dir.

Du hast uns Deine Mirjam so nah gebracht, hast sie uns in die Herzen geschrieben.
Unauslöschlich.

Als ich heute vormittag durch unsere Strasse gegangen bin, da war das erste mal dieses helle, dieses besondere Grün in den Bäumen.
Nicht mehr knospend sondern voll und kräftig.
Kraftvolle Leichtigkeit, die mit dem Wind spielt.
Da hab ich an Mirjam gedacht, gelächelt.
Da wurde mir bewusst, heute ist Mirjams Geburtstag.

Danke Gabriela.
Barbara

Dienstag, 12. April 2011

Meine Jungs!


Gut, wenn man weiss, dass die Burschen gut aufgehoben sind, wenn man mal nicht da sind
:-))))
Umarmung, ganz feste, kleine Schwester

Alt werden

 Im Hintergrund seht ihr das Lainzer KH.
Jonathans Uroma war dort eine gute Woche stationär aufgenommen.
Den Schnuller hat er, weil er schon so müde war ;-)
Gerade wachse ich in das Thema "Alter und Demenz" hinein.
Gespräche mit den Ärzten, Artikel in Zeitschriften, Internet.
Wie bei Jonathans DS :-)
Organisieren einer Pflegekraft (hätt ich mir sparen können, Opa lehnt das strikt ab)
Krankentransporte, Schnuppertag in einem Tageszentrum,
begleiten zu den verschiedenen Terminen.
Wenn ihr interessante Links oder eigene Erfahrungen für mich habt, ich wär euch sehr dankbar.
Bin schon gespannt auf die Türen,
die da immer aufgehen!
:-)

Im Vordergrund steht wohl wieder einmal,
 den Menschen zu nehmen und zu lieben, wie er ist.
Sich seinem Nächsten mit Interesse und Respekt zuzuwenden,
zu akzeptieren.

Ich weiss schon, ich schreib kaum noch hier,
aber die Dinge, die mich gerade bschäftigen, passen mir hier nicht rein.
Zeit ist auch viel weniger da,
zum Lesen komm ich allerdings immer!!
Vieles davon hilft mir dabei, diese Erfahrungen zu machen,
 klären meinen Blick auf die Geschehnisse.

Immer da
Barbara

Samstag, 2. April 2011

Ich will dich wachsen sehen

Liebe Elisabeth!
Ich glaube, der WeltAutismus Tag wird noch weniger be-achtet, als der Welt DownSyndrom Tag.
Ganz sicher zu wenig!
Und jeden Tag achtet ihr euren besonderen Jungen, Bruder.
Wisst ihr, ich denke, wir kommen auch ohne ganz gut aus!
Jeden Tag lese ich bei euch,
so oft lerne und erfahre ich Leben, Liebe und Weisheit, wenn ihr uns von Robert erzählt, uns seine Gedanken und Worte mit-teilt.
Robert bewirkt, dass mein Achten und Ehren der Menschen um mich herum, intensiver und be-dachter wird.
Keine "Schubladen"!
Interesse und Lust zu Lernen!
Wir sind an eurer Seite, ohne Wenn und Aber
.Jeden Tag!




Freitag, 1. April 2011

Losgelöste "Enter" Taste

Bitte entschuldigt!
Totaler Kontrollverlust!
Locke....hattest doch recht!