Sonntag, 9. Mai 2010

Muttertag



...war (wahr) wunderschön!

mein "Ich" von früher, damals, "vor der neuen Zeitrechnung", konnte diesen Tag nie wirklich annehmen...heute war so eine Einheit, ein Zusammengehörigkeitsgefühl spürbar...mehr als die letzten Jahre, als alles "eh ganz klar" seinen Weg ging.

Ich tu mir schwer mit meinem "Vorher". Wenn ich aber darüber nachdenke, und das tu ich oft!!, dann zielt alles auf eben diesen Monat, diese Woche, diesen TAG hin....auf genau dieses Leben hin.

Ich liebe meine Kinder, ich liebe sie jeden Tag,...während ich mich ärgere über m eine pupertierenden Töchter, sehe ich Paralellen zu meinem Leben, sehe ich MICH in ihnen, und be-wundere das (ihr) Leben. Wie unbeschreiblich froh ich bin, sie an meiner Seite zu haben.

Aber diese Unzulänglichkeit....mir fallen so viele Fehler ein, so viel, was ich hätte besser machen können. In mir diskutieren mehrere Barbaras um die Rechtfertigung ihrer Existenz...Sieger??...gibts keinen...

Bin ich jetzt besser? Für meinen Jonathan?

War ich schon "besser"...werde ich immer "besser"?...Ist dieses "Besser" nicht sowieso gar nicht erreichbar, erstrebenswert, ?...

Sicher, sicher war ich immer "Ich Selbst"...im Guten, wie im Schlechten...und vielleicht kommt gerade das meiner Familie heute zu Gute...mein Lebensplan, der, meiner Kinder, der Lebensplan meines Mannes...alles führt uns dorthin, wo wir sind. Mit Haut und Haar, mit ganzer Kraft und ganzer Seele.

Wir sind gewachsen...grÖßer geworden...stärken uns aneinander...dieses Gefühl, das alles nicht verdient zu haben ist da...es anzunehmen ist wie Regen im Mai...

Ich arbeite an mir, lese euch, schreibe mich und erlebe mein Leben....

Große Angst und große Freude...wenn sie aus tieftem Herzen empfunden werden, liegen sie so unglaublich nah beieinander!!!

Kommentare:

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Angst und Freude liegen wirklich ganz nah beieinander. Hab ich grad die letzten 3 Tage so richtig gespürt.
Manchmal denk ich auch, was hab ich bloß angestellt, was falsch gemacht, dass die Dinge so gekommen sind. Und dann sind genau diese Dinge das, was Richtig ist.
Was wir hier alle einfach angenommen haben ist Robert. Er ist so wie er ist, und wir lieben ihn alle sehr. Doch wenn er seine schweren Tage hat, kann ihm kaum einer helfen. Da kommt man nicht ran. Und dann steh ich da und frag: Ach, Du da oben. Warum ist das so? Bitte hilf uns ein bißchen, dass es wieder leichter wird....Und es hilft!
Liebe Barbara, ich wünsche mir, dass unsere Kinder sich mal kennenlernen. Wir alle uns. Ich freu mich, dass ich Euch gefunden habe.
Elisabeth

Pilo7 hat gesagt…

Liebe Barbara,

danke für deine Nachricht im Blog!!!
Hätte dir gerne eine PN geschickt, finde hier nur keine Möglichkeit, deshalb öffentlich: du bist auch im DS-Forum, oder???? Wo finde ich dich dort?Wenn du dort bist, schreib mir doch bitte mal eine kurze PN an pilo7 - danke!!!

Wünsch euch eine ruhige Nacht,

lg
Andrea