Dienstag, 11. Mai 2010

Liebe Hausgemeinschaft!!

Es ist soweit!!! Ich wibne euch einen Post!!!

Vor einem halben Jahr sind wir hier eingezogen...vier Kinder, Vater, Mutter, ein Hund und zwei Katzen.

....von Anfang an waren wir euch suspekt...es gab gleich vorsichtshalber etwas zu beanstanden....

Wenn wir uns mit dem Kinderwagen die Treppen hinunterplagen und unseren Hund, der die Seele von einem Hund ist, nicht an der Leine haben (ich würd beim Zirkus gutes Geld verdienen, wenn ich das könnte!!)

...wenn besagter Hund an die Hausmauer pinkelt (machen übrigens so ziemlich alle Hunde, die nur irgendwie hier vorbeikommen!!)

...wenn mein Sohn lachend, ja, sogar laut lachend, das Haus betritt (Kindergelächter ist Unschuld und Freude pur!!)

...oder wenn besagter Sohn gar mit seinem Roller bis zur Stiege fährt(könnt ja was passieren??)

Wo, bitte, liegt euer Problem??? Meine Familie und ich, wir sind rücksichtsvolle, freundliche Menschen...ja, WIR grüßen jedesmal aufs Neue!! Manchesmal sehe ich pures Erstaunen in den Augen der Menschen, wenn ich jemandem "Hallo!" sage!!

Ich mag mir gar nicht vorstellen, Jonathan wäre ein pupertierender Jungendlicher mit DS....womöglich ein FRÖHLICHER Junge mit DS!!!

Da kommt die Kriegerin in mir durch!!!

Meine Familie sprüht vor Lebensfreude, ohne sich jemandem aufzudrängen. Wir schreien nicht herum, sind freundlich zueinander und zu jedermann....ist es das, was irritiert??

Hach, liebe Blogger-Familie!!...jetzt ists raus und jetzt ists besser ;-))

Vielleicht häng ich einen Zettel mit Jonathans Blog-Adresse in den Gang (auch verboten!!!!! ggg)

Ich wünsche uns Toleranz und Verständnis, Menschen, die nicht vergessen haben, wie es ist, jung zu sein, frei zu sein, froh zu sein.

Barbara, die ganze Familie und alle Haustiere ;-)

Kommentare:

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Oh je! Ich hoffe Du bleibst weiter so positiv und läßt Dich gar nicht unterkriegen. Es ist überall das Gleiche. Ich besuche den großen Sohn, nur für 1 Std. unser Hund war dabei. Am nächsten Tag war ein Brief im Briefkasten, und er wurde gebeten, sich wegen der unerlaubten Hundehaltung zu melden....der Sohn ist ein ganz stiller Mensch, der aufgrund einer Krankheit am liebsten sowieso versteckt leben würde.
Diese Hausverwaltung habe ich angerufen...mit vielen Argumenten und gar nicht leise.
Viele Nerven wünscht Euch weiterhin
Elisabeth

jonathan und seine familie hat gesagt…

Weißt Du, mir können die nichts anhaben!!

Aber wenn diese Missgunst und dieses Unverständis für das Leben unsere Kinder trifft, dann ists bei mir vorbei.

Es geht doch schon los, wenn mein 7jähriger im Supermarkt etwas bestellt!! Er wird zuerst ignoriert, dann bekommt er nicht was er bestellt hat und wehe er "beschwert" sich!!!

Wie wird das erst sein, wenn unsere besonderen Söhne ohne unsere schützende Hände ins Leben drängen!!??

Ohhhhh, meine Liebe!! Ich fürchte, nur etwas, das mir Angst macht, kann mich so ärgern...

Lass uns zusammen "groß" werden!!

Feste, feste Umarmung

Barbara

dicke, alte Frau hat gesagt…

Liebe Barbara, ich wünsche Euch unendlich viel Kraft. Mitbewohnermobbing kenne ich aus meiner Zeit als Vorstand der Aids-Hilfe in Duisburg. Ich war öfter in den Medien, und dann ging es rund. Ich hatte die Kraft, da es mich "nur" sekundär betraf, weil ich nicht "positiv" bin. Will damit auch nur sagen, daß ich solche Situationen kenne und weiß wie schmerzhaft boshaft Nachbarn sein können.
Ich umarme Euch und Euch die Daumen, ganz liebe Grüße. die Christiane

Steph hat gesagt…

Ach Du Liebe,
ich kenne das noch so so gut. Ich hatte 2 solcher wunderlichen Leute bei uns im Haus wohnen damals. Die haben wirklich alles schlecht geredet, hinter'm Spion gestanden und wussten immer genau, wer kam, wer ging, wann ich am We ausgeflogen bin und wann mein Exmann die beiden Großen abgeholt hat.
Solche Menschen sind es nicht wert das man sich über sie mehr Gedanken als nötig macht, aber ich weiß, wie belastend das ist.
Mittlerweile bewohnen wir ein Haus, haben eine grandiose Nachbarschaft, meine kinder und Hunde und Kater sind nicht die Ausnahme, sondern ein paar von ganz arg vielen..und fallen nicht mehr auf.
Halt den Kopf oben liebe Barbara.
Herzlich
Steph

jonathan und seine familie hat gesagt…

Liebe Christiane!

Wir sind schon einige Male übersiedelt und jedesmal ist es das Gleiche...

Wir überrumpeln die lieben Nachbarn mit Freundlichkeit, damit können die noch am wenigsten umgehen ;-))

Sind ja auch nicht alle so, die anderen ignorieren uns gekonnt ggg..
aber die Anfeindungen sind doch anstrengend.

Danke für Deine Worte, meine Liebe...
hab einen wunderschönen Tag!

Barbara

jonathan und seine familie hat gesagt…

Liebe Steph!

Schon schlimm, wenn Menschen sich so gar nicht am Nächsten freuen können!!

Lieber spionieren, was andere tun, als sich um das eigene kleine Leben kümmern!!

Nun...WIR werden weiterhin interessiert und freundlich durch unser Haus gehen...wir lassen uns unsere Menschenliebe nicht nehmen!!

So schauts aus!!

Liebe, liebe Grüße
Barbara