Donnerstag, 20. Mai 2010

Erinnerungen

Ich bin ein sehr chronologisch denkender Mensch....Jahreszeiten, Monate, bestimmte Daten gehen mir niemals aus dem Kopf, wenn sie mit schicksalshaften Ereignissen verbunden sind.

Als Jonathan so krank war, es lebensbedrohlich war, war er 11 Monate alt...mein Bruder Matthias starb mit 11 Monaten...ich war damals neun.

Das hat damals eine tiefe Wunde gerissen...mir war bis vor einem Jahr gar nicht klar, wie tief.

Nun ist bald Ende Mai, es jährt sich "Die schlimmste Zeit unseres Lebens", und ich merke, wie sich für mich die Situation zuspitzt, innerlich...dazu kommt, dass die Abschlussuntersuchung genau in diese Zeit fällt...Mai, Juni...und dann...was werden wir erfahren?

Ok...der eigentliche Grund dieses Posts ist,... dass ich mir zu helfen weiß!

Vorgestern war ich bei meiner Gundula, unsere Homöopathin. Wir haben uns unterhalten, bei ihr kommen die richtigen Worte aus mir heraus, mein innerer Fluss stimmt. Sie hat mir dann Bachblüten mitgegeben.

Was sich vorher als blitzartige Bilder und Gefühle gezeigt hat, ist nun fließend...be-geh-bar...es überrumpelt mich nicht mehr.
Ich kann es annehmen, aushalten und verwandeln...(danke Gabriela :-))
..und ich denke, auch erlösen.

Ein stimmiges, gutes Gefühl

Danke, Gundi!

Barbara, Jonathan und die ganze Familie ggg

Kommentare:

Gabriela hat gesagt…

Wow, Barbara, ich weiss soooo genau, was du meinst, jedes Detail kommt mir vertraut vor.
Und das Wunder, dass mein homöop. Arzt mir einfach zuhört und ich dadurch ausspreche, was ich brauche, um wieder im Fluss zu sein, das ist für mich Grund zu tiefster Dankbarkeit.

Ich nehme an, du weisst auch alles andere, was ich jetzt noch schreiben würde....

:-)

Herzlich

Gabriela

jonathan und seine familie hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
jonathan und seine familie hat gesagt…

Ich lass ihn doch....


:-)

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Liebe Barbara
ich kann gar nicht so gut zu all dem schreiben. Ich möcht einfach, dass Du weisst, dass ich Deinen Eintrag ein paar Mal gelesen habe, und es ist schwer. Und dann ist es so gut, dass es da jemanden gibt, der Dich begleitet mit all dem Schweren.
Ich hätte auch Angst vor der Abschlussuntersuchung. Wenn ich die Bilder von Jonathan anschaue, sehe ich das Leben.
Alles Gute
Elisabeth

jonathan und seine familie hat gesagt…

Ich kann Dich verstehen, Elisabeth...mir ist dieser Weg eine enorme Hilfe...und mit Deiner , Gabrielas, Gundulas, meiner Familie und mancher anderer Hilfe kann ich dieses "Leben" in Jonathan auch sehen...kann ich mich öffnen und kann ich atmen...mich Aus-Einander-Setzen.

Es ist ein "In-Einander-Greifen"

Umarmung
Barbara

MonikaMaria hat gesagt…

Oh, liebe Barbara und wie ich das kenne und es ging viel länger und kam immer wieder – bin nun auch etwas älter (was für ein Segen) – es kommt stets Hilfe zur «richtigen» Zeit. Vertrau, egal was kommt ... ES will Dich etwas lernen.

Drück Dich lieb und herzlich
Monika

jonathan und seine familie hat gesagt…

Und genau das ist es, was mich an all dem so froh und zuversichtlich macht....da steht eine Welt offen, voller neuer, interessanter Erfahrungen...und alte Erfahrungen dürfen ihren Tribut zollen...sie sind es wert!!

Ui, ich mag euch!!!

Barbara