Dienstag, 7. September 2010

Wie wird das werden?

Jonathans Art zu wachsen und zu reifen ist eine sich Zeit nehmende.
Ich genieße meinen Sohn, er lässt mich innehalten und genau hinsehen.
Doch gerade stagniert unser Leben.
Es passiert nichts.
Seine ersten Schritte an der Hand,sie sind selten.... er möchte nicht laufen.
Er hat seine Möglichkeit der Fortbewegung gefunden und rutschenderweise scheint es ihm zu gefallen ;-)

Und jetzt steht der Winter vor der Tür.
Ich fürcht mich ein bisschen.

Ich frag mich jeden Tag mehr, ob ich alles richtig mache.
Bin ich richtig?
Was ist richtig?

Schlechter Tag
nehmt mich nicht allzu ernst, ich weiss schon, wie unser Weg zu gehen ist.
Halt nicht jeden Tag.
Müde.

Kommentare:

The man formerly known as 'Locke' hat gesagt…

Was richtig ist? Sein Kind zu lieben, und ihm das zu zeigen. Nicht in jeder Sekunde des Lebens - sind wir ehrlich, das schafft man nicht, schon gar nicht mit so besonderen - und deswegen manchmal besonders anstrengenden - Kindern wie den unseren. Manchmal gibt es sogar einen ganzen Tag, an dem ich das nicht schaffe ... Aber wenn wir es schaffen, und das Lächeln in den Augen, und die Begeisterung im Gesicht unserer Kinder sehen - ich zumindest weiß dann, dass ich etwas richtig gemacht habe ...
Viele Grüße
'Locke'

Steph hat gesagt…

Eigentlich kann ich mich "Locke" zu 100% beipflichten, an Tagen wie heute...an anderen bin ich wie Du ;-)
Drück dich Liebes.

Steph

P.S
Du bist nicht perfekt, aber du bist perfekt du selbst. Welch eine Leistung! *drück*

Hans hat gesagt…

Du nimmst dich selbst ernst, es ist richtig.
Er wird tun, was gut für ihn ist. Genieße die Lamgsamkeit und die Entwicklung. Deine Unterstützung hat er, laufen lernt er. So wie du immer mehr erkennst, was dein Bauch dir sagt.

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Guten Morgen Barbara
ich versteh es schon, wie Du's meinst. Doch ich sag Dir eine kurze Zusammenfassung von Aussen:
Der Robert-Papa: Ach, der Jonathan ist ein ganz besonderer Beobachter. Mitkriegen tut er Alles. Und verstehen tut er mehr, als alle denken!
Susanne: Die Zeichen sind ja wie reden...wie kann ich das lernen?
Robert: Jonathan hat die Zeichen auch gelernt, das schaffst Du. Und Jonathan schaut immer hin und her und schon weiss er's. Er zieht schon Schuhe aus und zeigt dann die Strumpfhose, wenn seine Mama fragt!
Tja, und ich spür das es so richtig gut läuft, zwischen Dir und Deinem Jonathan. Diese Blicke, dieses Suchen nach der Mama. Ihr seid tief miteinander verbunden. Er vertraut Dir ganz und gar. Er fremdelt...und kuschelt sich an Dich. Das sind alles Entwicklungsschritte...und da kommst noch so viel mehr....ja, und er zeigt auch sehr energisch, wenn ihm was nicht passt.
Barbara, das wird ein Roman. Und wir waren "nur" ein paar Stunden zusammen. Es gäbe noch so viel. Lass Dich nicht beirren, und seine Langsamkeit tut Dir nur gut...wenn Du Dich drauf einlässt. Da kommen die zwei extreme zusammen, bei Dir und ihm. Aber da ist ja noch der Papa. Und der Noah. Hab Geduld mit Dir....und nicht zweifeln. Ich bin da schnell ganz ehrlich, und würde das nicht so schreiben, wenn wir nicht so ein "rundes" miteinander mit Dir und Deiner Familie erlebt hätten. Kopf hoch, mach mal die Augen zu....und geniesse Euch.
Deine Elisabeth

4 Hasen hat gesagt…

Du machst es richtig, es gibt kein Falsch! Doch deine Gedanken sind mir so vertraut und bekannt!

Es geht weiter, immer ... solche Tage gibt es (leider?!) ... müssen auch mal sein ...

Wir denken an dich und schicken ganz liebe Grüße los

Der Hasen- Clan

jonathan und seine familie hat gesagt…

Ach, liebe Freunde!
Ihr tut mir so unglaublich gut!
Einfach nur "Danke!"

Und Grüße vom Süßen!
Heute ist es besonders lustig und gut gelaunt, danke, mein Sohn :-))

Alexandra hat gesagt…

Guten Morgen,

so geht es mir auch mit Aniko immer wieder. Seit 6 Jahren habe ich diese Gedanken immer wieder. Wir wird es,mache ich alles zum besten für sie,übersehe ich etwas,muss ich mich verändern,gebe ich alles was sie braucht.
Sitze oft da und mir laufen die Tränen vor Angst wie die Zukunft mal wird.

Dann gibts Tage da weiss ich tief in mir sie geht ihren weg und ich begleite und bestärke sie in dem was sie tut. Ich liebe sie von Herzen tief und innig wie ise ist ,bin so stolz auf meine "Grosse" und so dankbar sie an meiner Seite haben zu dürfen.

Doch diese Tage mache ich mir viel zu selten bewusst die Änsgte sind weniger aber dafür viel stärker als meine ganzen Positiven Gedanken.

Das wichtigste ist doch wir lieben unsere Kinder egal an welchen Tagen.

Herzliche Grüsse
Alex

Niklas hat gesagt…

Wie wird es werden?
Ja, wie´s werden wird, dass wissen die meisten nicht, die ein Kind haben, dass anderes ist. Eigentlich weiß man bei keinem Kind, was die Zukunft bringt.
Ich hab auch solche Tage, mal mehr - mal weniger. Und ich weiß, dass Niklas immer auf unsere Hilfe angewiesen sein wird. Was ich noch weiß: solange wir können, werden wir immer da sein für ihn und ihn dort abholen - wo er steht. Egal wo. und ihn dort helfen, wo er Hilfe will.
Du machst das gut. Ja besser noch als gut. Und sich Gedanken zu machen, obs gut ist, so wie man tut, dass ist auch notwendig.
Wirst sehen, bald sind diese Gedanken wieder weg. Und Jonathan hat dir ja schon die Antwort gegeben, wenn er grad besonders gut gelaunt und lustig ist ;)

Katharina hat gesagt…

ach du Gute!
Du liebst dein Niklas, das ist schon sooo viel und du bist bereit für ihn da zu sein..und du machst es doch toll!

Wer weiß wozu es gut ist- vielleicht ist es Ruhe vorm Sturm. Vielleicht platzen bald Knoten und du musst ihm nachjagen ;-)

Ich weiß ich hab kein besonderes KInd und meins ist auch viel jünger. Aber er hat null Bock sich
von mir an den Händen führen zu lassen. Er könnte bestimmt stehen. Aber sobald ich es versuche, lässt er sich fallen und karbbelt wie bekloppt los.
Ist halt bequem. Vielleicht findet es Jonathan auch so bequem.
Aber er wird schon noch auf den Dreh kommen und dann gibts bestimmt kein Halten und du musst rennen

Anonym hat gesagt…

Liebe Barbara,
seit Mai verfolge ich Deinen Blog. Ich wollte auch schon öfters mal schreiben, aber irgendwie ist es auch dabei geblieben.
Ich finde, eine bessere Mutti können Deine Kinder nicht haben. Was Du ihnen an Liebe und Veständnis gibst, ist nicht in allen Familien selbstverständlich.Wenn ich ehrlich bin, ich weiß nicht, ob ich das je geschafft hätte.4 Kinder, eins davon ein besonderes, die Woche über auf Dich alleine gestellt,dies alles erfordert unheimlich viel Kraft und Liebe.
Das da auch manchmal "die Luft raus ist" ist nur allzu verständlich. Ich bewundere Dich für Deine Leistung, die Du tagtäglich vollbringst.
Sei nicht ungeduldig, Jonathan wird immer anderen Kindern in der Entwicklung hinterher sein. Aber irgendwann tippelt auch er los. Das haben bis jetzt noch alle gelernt die so sind wie er. Die Haupsache ist doch, er ist ansonsten gesund und munter und "strahlt".
Ich hoffe, Dir geht es jetzt schon wieder besser!
Eine gute Nacht und liebe Grüße
Sommersprosse

jonathan und seine familie hat gesagt…

Sommersprosse!
Da freu ich mich besonders!
Danke für die lieben Worte, wir sehen uns bei Locke!!!! :-)))

Liebe Grüße
Barbara