
Bei
Sonea hab ich heute erst gelesen, es macht mich gleichermaßen traurig und wütend, vor Augen geführt zu bekommen, wie manche Menschen denken.
Letzes Jahr traf ich im KH eine uns bekannte Mutter, Verdacht auf Lungenentzündung bei ihrem Buben, und wir kamen ins Gespräch.
Ich erzählte ihr von Jonathan, dem Down Syndrom. Ihre erste, spontane Frage war: "Aber kann man das nicht schon in der Schwangerschaft feststellen??"
Meine Antwort war:" Was hätte das geändert?"
Das ist eine liebe Mama, voller Anteilnahme und Fürsorge für ihre Kinder. Kein dummer Mensch, keine, die mit dem Finger auf Menschen, die anders sind, zeigt....und doch...in ihr drinnen, gespeichert, anerzogen, ist die "Vermeidbarkeit" unserer Kinder.
Ich denke da oft daran.
Die Menschen, denen wir begegnen "akzeptieren" Jonathan zumeist...doch von Selbstverständlichkeit sind wir weit entfernt.
Wir sprechen von einer breiten Befölkerungsschicht, die armen Dummschwätzer aus der rechten Szene...denen spucke ich ein Auge aus!!!
Was mich krank macht, was mich nicht atmen lässt, ist die stupide Ignoranz der Allgemeinheit!! Diese "Eh lieb!", "Eh super, was der alles kann!", "Eh alles normal!"
Kann man nicht aufhören, zu vergleichen, zu Messen daran, was Medien und Werbung uns als "normal" verkaufen wollen.
Ich hab da noch nie reingepasst und werd den Teufel tun, meine Kinder dem anzupassen!
Ich möchte
Elisabeths Aufruffolgen! Stelle mich in die Reihe der Armee gegen Dummschwätzer und Ignoranten!
Umarme euch alle, mit euren wundervollen Kindern!
Barbara