Dienstag, 15. März 2011

Ehr-Furcht

Meine Gedanken kreisen, wirbeln...
trotzdem ich hab einen Mittel-Punkt gefunden.
Er war immer schon da, ich kann ihn fühlen, er ist greifbar.

"Ich bin Herr meiner Gedanken."

Nicht wegschieben, nicht ignorieren.
Das schafft Über-Macht.
Sich hinein-begeben.
Zulassen und betrachten.
Furcht ist nicht gleich Angst.
Ehr-Furcht.

Aus Angst vor Energie-Knappheit ist Atomkraft entstanden.
Was entsteht aus unseren Ängsten?
Angst als Nährboden.
Zuversicht und Mut als Nährboden?
Ich denke, nur das kann uns retten.

Wut blockiert uns und verstellt uns die "Sicht".
Wir ALLE konsumieren Atomstrom.
All die Selbstverständlichkeiten unseres Alltags resultieren daraus.
Wir ermöglichen, was uns tötet.

Ich möchte euch einerseits auf Monikas Kommentar, andererseits auf ihren Blog hinweisen.
Mir helfen diese Worte sehr.
Die Dinge, die uns so Angst machen, die gibt es nicht erst seit gestern.
Es hätte mehr Ehr-Furcht benötigt, und ich denke, es ist nicht zu spät.
Ich will bewußt, das für mein Mensch-Sein Richtige tun.
Nicht aus Profit, nicht aus Gier.
Und nicht  aus Angst und Wut.
Sondern weil ich dem Nächsten ins Gesicht sehe und an unser Leben glaube.

Gerade frag ich mich, ob ich wohl die "richtigen Worte" gefunden habe.
Und beschließe, dass ich mich ein-lasse, zu-lasse,....und mich auf einen bewussten Nachmittag im Freien freue.

Kommentare:

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Oh ja, Du hast die richtigen Worte gefunden. Ich habe heute auch schon bei Monika gelesen, sie kann es so gut ausdrücken ...
Liebe Grüsse
Elisabeth

Gabriela hat gesagt…

Ich lese dich und euch nach dem Veröffentlichen meines Posts und freue mich...
Aber jetzt muss ich kochen.
:-)
Danke!
Gabriela

Bewusst.Sein hat gesagt…

Liebe Barbara
Ich erlebe hier eine Kraft, die weiter führt und mich sehr berührt. Wir brauchen diesen Mut aus der Kraft des offenen Herzens.

Unsere Kinder brauchen diese Kraft, damit sie zuversichtlich und mutig ihren Weg beschreiten können. Was den Weg zurück ins offene Herz finden kann, heilt s-ich von Selber. Es weht dann ein heiliger Geist.


Liebe Elisabeth
Mit meiner Schreiberei verlasse ich oft die Gesetze der Grammatik, manchmal sogar Gesetze der »etablierten Moral», um das auszudrücken, was mir am Herzen liegt. Ich beschreibe nur das, was ich selber durchlebt und erfahren habe.
Rumi sagte trefflich: Verkaufe deinen Verstand und kaufe Verwirrung.
Verwirrung ist zu meiner Herzöffnerin geworden. Hieran knüpfe ich meine Fragen. Denn mit dem Verstand bin ich ständig an meine eigene Mauer gelaufen.


Liebe Gabriela
aufeinander zu ;-)

*

Grüß Euch alle herzlich
MonikaMaria

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Danke MonikaMaria!
Barbara, das Gespräch war nicht gut. Mail Dir morgen, muss schon wieder los...
Elisabeth