Mittwoch, 11. April 2012

Wen es angeht....

Phu, wenn man lange nicht schreibt, dann weiss man gar nicht wo man anfangen soll.

Nun......

Ich bin versucht euch nachträglich "Frohe Ostern" zu wünschen, doch ich bin so gar kein traditioneller Mensch, auch kein "gläubiger Mensch".
Meine guten Wünsche und Gedanken sind stets bei den Menschen die ich mag, die mich umgeben. Und weil die Welt mich umgibt hätt ich gern für uns alle, ohne Ausnahme, Freude und Liebe und Intensität.
Ich wünsch uns die Fähigkeit, Trauer und Verlust annehmen zu können.
Ich wünsch uns Authentizität.

Mein Gott hat keinen Namen und wenn ich, so wie heute durch die "Grosse Stadt" fahre, mit dem Bus, der Bahn, der Bim, dann kann ich ihn erkennen, dann staune ich über die Vielfalt, über die Augen-Blicke der Menschen, die mir begegnen. Frag mich, was dahinter steckt, hinter diesen Augen, diesen Menschen.

Unsere Kinder sind authentisch.
Bis wir anfangen ihnen das zu nehmen.
Bis wir anfangen, sie in Normen sehen zu wollen, sie in Berufe zu stecken und sie zu be-werten.
Leistung wird erwartet.
Wird sie nicht im erwünschten Ausmass erbracht hat man ein "Problem".
Distanziert sich womöglich sogar.
Es ist fast lachhaft, aber mein Jonathan hat da noch das geringste Problem!
Von ihm wird wenig erwartet werden.......
Weil Dinge wie Lachen und Lieben und auf den Anderen zugehen können nur sekundär zählen.
Wie lieb und besonders und einfühlsam meine Grossen sind, aus der Ferne wird das übersehen.
Ich danke meinen grossen Mädchen für die Freude und das Interesse an ihrer Familie, an ihren Ur-Grosseltern.
Wie gerne sie bereit sind sich mit ihnen zu treffen und sie zu sehen. Dafür, dass sie Anteil nehmen an unserem Leben, wo doch das "junge Leben" so schnell geworden ist.


Na bravo, schwere Kost!
Aber ich sitz hier nach einem langen, nicht einfachen Tag und schreibs einfach.
Hab eh noch nicht auf "Veröffentlichen" gedrückt ;-)
Wirre Gedanken, sie beschäftigen mich schon zu lange ohne ihr Ventil bekommen zu haben.
Und weil das ja "MEIN BLOG" ist, dürfen sie hier zu Wort kommen.







Ich lieb euch, ihr Menschenkinder.

Fein, jetzt geh ich heute doch noch mit einem Lächeln schlafen.
:-))


Und ab die Post!!!!!
"Post veröffentlichen"



Kommentare:

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Schlaf gut...schön, dass die Post abging.

Postpanamamaxi hat gesagt…

Alle Menschen werden als Original geboren, aber die meisten von ihnen sterben als Kopie...

Ich glaube, das hinter dieser Beobachtung auch der Sinn verborgen ist, den Menschenkinder wie Jonathan haben. Sie bewahren ihre Originalität nicht nur für sich, sondern auch für ihre Mitmenschen.

Haben damit eine Ankerfunktion in unserer Gesellschaft und vertreten wichtige (und fälschlich unbeachtete) Werte, die sonst wahrscheinlich einfach untergehen würden, weil sie nicht in Terminkalender und Perzentilenkurven hineinpassen und vom Erwartungsdruck zermalmt würden.

Menschen wie Jonathan sind geborene Quertreiber im positivsten Sinne!
Die Familien sind meistens die ersten, die von ihrer Quertreiberei angesteckt werden und die Welt mit anderen Augen betrachten lernen. Und dann kommt das Umfeld dran, die Freunde, Bekannten, die Frau am Bäckerstand und der Blogleser.

Menschen wie Jonathan werden nicht Berufsfeuerwehrmann und kaum Herzchirurg werden, aber sie retten die Welt tagtäglich auf unspektakuläre und wirksame Weise.

Kennst Du die Bibelgeschichte, wo Gott die sündige Stadt Ninive nur deswegen verschont, weil eine Handvoll guter Menschen darin wohnen?

Ich glaube manchmal, dass es Menschen wie Jonathan und die dazugehörigen Familien waren...die Quertreiber.

Hans hat gesagt…

Richtig erkannt Barbara :-)
Im Grunde sind diese "Zwänge" ja sogar für Blogs von einigen Menschen geltend.
Sie kommentieren nur, wenn der andere es auch macht. Man fühlt sich "gezwungen" etwas zu schreiben und entschuldigt sich dafür, wenn man mal eine lange Zeit nichts geschrieben hat. Andere erwarten eben viel. :-) (Du bist NICHT gemeint). Ein menschlicher Austausch findet doch nicht statt. Viele stecken hinter einer Maske.
Schreiben befreit! Der für mich einzige Grund, einen Blog zu betreiben. Und es gibt Situationen, da kann man mal einen Rat oder etwas Mut gebrauchen. Von völlig Fremden.
Gehört vielleicht alles nicht so zu deinem Thema, geht aber in eine ähnliche Richtung.
Jonathan wir immer wissen, was er braucht. Und wird es sich holen. Er hat kein Problem, muss sich nicht rechtfertigen. Das müssen andere.. auch für ihre Oberflächlichkeit. Ich frage mich... wer lebt freier und glücklicher? Jonathan oder wir?

Sonnigen Tag für euch.

dicke, alte Frau hat gesagt…

Liebe Barbara, so ein schöner und einfühlsamer Post.
Die Bilder sagen so viel aus, sie zeigen Liebe und Authentizität pur! <3
Ich vermisse auch die Flexibilität, Großzügigkeit und Toleranz bei vielen Menschen.
Aber ich bin immer gerne bereit, zu engstirnige, intolerante und so gar nixcht großzügige Wesen aus meinem Leben zu verbannen. Das soll nicht bedeuten, daß ich das ausschließlich für mich einfordere, sondern vor Allem für die schwächsten Glieder der Gesellschaft, Kinder, alte Menschen und diese so besonderen Menschen, wobei eigentlich jeder Mensch etwas Besonderes ist.
Ich wünsche Euch eine gute Zeit, ganz herzliche Grüße, die Christiane

(◔‿◔) hat gesagt…

Ui, dein Blog gefällt mir!
Ich blätter mich mal durch.

Hoffe du verirrst dich auch mal zu mir
und kurze Frage: Wie gefällt dir speziell mein jüngster Post?

LG, Wieczorama (◔‿◔) | Mein Fotoblog